Auf Zeitreise durch Rumänien

11-tägige deutschsprachige Kleingruppenreise
Kleingruppenreise

Reisebeschreibung

Historische Städte, eine facettenreiche Landschaft und die traditionelle Lebensart machen Rumänien zu einem echten Geheimtipp. Mit Ihrer Reiseleitung entdecken Sie die Geschichte des südosteuropäischen Landes und erleben ganz nebenbei atemberaubende Landschaften. Natürlich begegnen Sie auch herzlichen Einheimischen, die Ihnen Ihre Lebensweise und rustikale Küche näherbringen, um das Erlebnis Rumänien abzurunden.

Reisehöhepunkte

  • Führung durch die Moldauklöster mit einer Ordensschwester
  • Kontrastreiche Hauptstadt Bukarest
  • Baumkuchen- und Honigverkostung in Corunt
  • Schnapsverkostung im historischen Kern Schäßburgs
  • Besuch eines Bärenschutzprojektes
  • Begegnung mit der deutschen Minderheit in Hermannstadt
  • Weinprobe im Schloss Bethlen-Hallen
  • Traditionelles Mittagessen in einem Dorf in Maramures

Preise & Leistungen

Preise pro Person im Doppelzimmer (DZ):

2022

  • 21.07.2022 - 31.07.2022     1.999,-Euro
  • 04.08.2022 - 14.08.2022     1.999,-Euro
  • 08.09.2022 - 18.09.2022     1.999,-Euro
  • 29.09.2022 - 09.10.2022     1.999,-Euro

2023

  • 27.04.2023 - 07.05.2023     2.099,-Euro
  • 11.05.2023 - 21.05.2023     2.099,-Euro
  • 25.05.2023 - 04.06.2023     2.099,-Euro
  • 08.06.2023 - 18.06.2023     2.099,-Euro
  • 22.06.2023 - 02.07.2023     2.099,-Euro
  • 06.07.2023 - 16.07.2023     2.099,-Euro
  • 20.07.2023 - 30.07.2023     2.099,-Euro
  • 03.08.2023 - 13.08.2023     2.099,-Euro
  • 24.08.2023 - 03.09.2023     2.099,-Euro
  • 07.09.2023 - 17.09.2023     2.099,-Euro
  • 14.09.2023 - 24.09.2023     2.099,-Euro
  • 28.09.2023 - 08.10.2023     2.099,-Euro

 

* ab 2023 liegt ein geänderter Reiseverlauf vor

Einzelzimmerzuschlag: 500,- Euro

Teilnehmerzahlen

Mindestteilnehmerzahl: 4 Gäste*

Reiseverlauf im Detail

  • 1. Tag Willkommen in Bukarest!
  • Die Vorfreude erreicht ihren Hochpunkt, denn heute steigen Sie in München in den Flieger nach Bukarest. Am späten Nachmittag landen Sie in der rumänischen Hauptstadt, die mit ihrem charmanten Stilmix besticht. Von Ihrer Reiseleitung werden Sie schon freudig am Flughafen erwartet und in Ihre erste Unterkunft gebracht.

    Unterkunft: Venis Boutique Hotel (-/-/A)

  • 2. Tag Historische Hauptstadt
  • Ihr Tag beginnt mit einem Spaziergang durch Bukarest. Nicht umsonst wird die Hauptstadt auch ,,Paris des Ostens‘‘ genannt. Der französische Einfluss ist nicht nur dadurch spürbar, dass viele Rumänen sich mit ,,merci‘‘ bedanken, sondern vor allem durch den architektonischen Stil der Stadt. Bei Ihrer Tour werden Sie auch die einfallsreichen Bauprojekte des ehemaligen Diktators Nicolae Ceausescu bestaunen, welcher seinerzeit unter anderem einen enormen 12-stöckigen Präsidialpalast errichten ließ. Nach dem Pentagon ist er noch heute das zweitgrößte Regierungsgebäude der Welt. Anschließend kommen Sie zum Platz der Revolution, an dem Ceausescus Diktatur im Dezember 1989 beendet wurde. Weitere Stationen Ihres Rundgangs sind das Hauptkonzerthaus von Bukarest, welches berühmt für seine erstklassige Akustik ist, der Vereinigungsplatz und die stilvolle Patriarchenkirche. Schon machen Sie sich auf den Weg nach Kronstadt und besuchen unterwegs die Sommerresidenz der rumänischen Königsfamilie – das Schloss Peles nebst eigenem Kloster der Sinai-Mönche.

    Unterkunft: Hotel Kolping (F/-/-)

  • 3. Tag Braunbären und Dracula-Stadt
  • Heute besuchen Sie das weltweit größte Braunbärenreservat, das in Erinnerung an Maya errichtet  wurde, einer als Touristenattraktion gehaltenen Braunbärin, deren Geschichte vielen Menschen ans Herz ging. Heute dürfen hier auf einer Fläche von 69 Hektar ehemalige Zoo- und Zirkusbären einen entspannten Lebensabend verbringen. Hinterher wird es endlich gruselig, wenn Sie durch die malerische Altstadt von Kronsberg spazieren, denn diese wird von den zahlreichen Türmen des Dracula-Schlosses überblickt. Aber keine Sorge; dass Vlad III. Draculea hier lebte, ist nun schon über 500 Jahre her. Auch unten im Stadtzentrum spüren Sie die jahrhundertealten Einflüsse überall und kommen an vielen barocken und gotischen Bauten vorbei. Die Ruinen der mittelalterlichen Stadtmauer komplettieren an dieser Stelle die Historie. Bei Ihrem Spaziergang erkunden Sie außerdem den großzügigen Rathausplatz, die Seilergasse und das Katharinentor. Als Herz der Stadt gilt die Schwarze Kirche, eine der wichtigsten gotischen Bauten Rumäniens, welche Sie anschließend besichtigen. Namensgeben war ein Großbrand im Jahre 1689, der die Wände der Kirche schwarz färbte, dem heutigen schönen Äußeren aber keinen Abbruch tat.

    Unterkunft: Hotel Kolping (F/-/A)

  • 4. Tag Zwischen Bergen und Seen
  • Schon auf dem Weg ins benachbarte Tartlau sehen Sie die Kirchenburg der Stadt, welche als östlichste aller transsilvanischen einst die erste war, die sich gegen feindliche Truppen aus dem Osten beweisen musste. Heute ist sie UNESCO-Weltkulturerbe und begeistert Besucher durch ihre Größe und Ansehnlichkeit. Als nächstes geht es für Sie zum Roten See, der dank der im Wasser enthaltenen Eisenoxyde oft rötlich schimmert. Die aus dem See herausragenden Baumstümpfe tragen zur magischen Atmosphäre bei. Auf Ihrem Weg zum Tagesziel durchfahren Sie die Bicaz-Schlucht, eine der eindrucksvollsten Gebirgsstraßen des Landes. Unmittelbar rechts und links neben Ihnen tun sich bis zu 300 Meter hohe steile Felswände auf, die grün bewachsen sind und ein unglaubliches Bild abgeben. Schließlich erreichen Sie Piatra Neamt, welches vom Gebirge umgeben und von Flüssen eingerahmt wird.

    Unterkunft: Atlas Aparthotel (F/-/A)

  • 5. Tag Farbenfrohe Moldauklöster
  • Heute wird es geschichtsträchtig, denn Sie fahren in die Region des Buchenlandes, welches bekannt für die farbenfroh bemalten Moldauklöster aus dem 15. und 16. Jahrhundert ist. Die Klöster Voronet und Moldovita, denen Sie heute einen Besuch abstatten, sind vor fast 30 Jahren zu UNESCO-Weltkulturerbestätten ernannt worden.  Hintergrund der wunderschönen Wandbemalungen beider Klöster ist die Idee der damaligen Mönche, der einfachen analphabetischen Bevölkerung die Geschichten der Bibel näherzubringen. Noch heute sind daher die Innen- und Außenwände sowie die Schutzmauern der Klöster mit biblischer Kunst verziert. Die gesamte Region, in der die Klöster stehen, ist maßgeblich von der orthodoxen Religion geprägt. Dies spiegelt sich auch darin wider, dass das Osterfest hier eine gewaltige Rolle spielt, ebenso das traditionelle Ostereier Bemalen. Mit alten Techniken verzieren Jung und Alt die Eier beim gemütlichen Beisammensitzen. Um in diese Kunst einzutauchen, besuchen Sie das Eiermuseum in Moldovita, bevor Sie sich auch hier das Kloster genauer ansehen.

    Unterkunft: Metropolis Hotel (F/-/A)

  • 6. Tag Bogdan Voda und Barsana
  • In der Region Maramures hoch im Norden des Landes scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Die unberührte Landschaft und die traditionellen Holzkirchen in den verträumten Dörfern tragen dazu bei. Eine dieser Kirchen schauen Sie sich heute in Bogdan Voda an. Ähnlich den Stabkirchen in Norwegen ist sie innen mit Malereien und Fresken geschmückt und mit vielen handgeknüpften Teppichen dekoriert. Die am schönsten anzusehenden Reliquien in der Kirche sind rund 700 Jahre alte, pflanzlich gefärbte Bücher. Als nächstes besichtigen Sie die Klosteranlage in Barsana, die komplett aus Holz geschreinert wurde und aus zwei Kirchen, einer Kapelle, einem Sommerschiff, zwei weiteren Häusern und einem historischen Tor besteht. Gläubige aus ganz Rumänien finden sich zu Feiertagen hier zusammen. All diese kulturträchtigen Erlebnisse haben Sie sicher hungrig gemacht, deswegen sind Sie zum traditionellen Mittagessen in einem Dorf eingeladen. Die deftige Küche, die von regionalen Zutaten zehrt, wird Ihnen sicherlich gut schmecken!

    Unterkunft: Hotel Metropole by Semarah (F/-/-)

  • 7. Tag Kulturmix in Neumarkt und Handwerk in Corund
  • Wenn Ihr Reiseleiter mit Ihnen nach Neumarkt am Mieresch fährt, könnten Sie ihm selbst Weganweisungen geben. Die Ortsschilder in und um die schöne Stadt sind nämlich dreisprachig beschrieben: Auf Rumänisch, Ungarisch und Deutsch. Dass auch die drei Kulturen im Ort aufeinandertreffen, davon überzeugen Sie sich heute selbst. Der ungarische Jugendstil ist vor allem an der Vielzahl der Majolika-Ziegeln zu erkennen; die deutschen Einflüsse durch die von Einwandern errichteten barocken Bauwerke. Ihr Spaziergang durch die Altstadt führt Sie über den Rosenplatz zur orthodoxen Kathedrale. Ganz traditionell geht es anschließend mit dem Pferdewagen durch das Dorf Corund und erkunden die lokalen Handwerkstätten: Eine Töpferei, eine Weberei sowie eine Werkstatt für Zunderschwammprodukte. Zwischendurch darf eine Stärkung natürlich nicht fehlen und Sie probieren nicht nur den Honig des lokalen Imkers, sondern auch Szekler Kürtoskalacs, ein um einen Holzstab gewickeltes und über dem Feuer gebackenes süßes Hefegebäck. Schließlich erreichen Sie Ihr heutiges Ziel, das malerische Schäßburg.

    Unterkunft: Hotel Casa Georgius Krauss (F/-/-)

  • 8. Tag Buntes Schässburg
  • Das Besondere an Schäßburg ist, dass die Stadt die einzig noch bewohnte Mittelalterfestung in Europa ist – und damit natürlich auch UNESCO-Welterbe. In den verwinkelten Gassen des historischen Kerns fühlen Sie sich in diese Zeit zurückversetzt. Vor allem in der Abenddämmerung tragen die vielen Wehrtürme und schillernden Häuschen zu einer märchenhaften Atmosphäre bei. Der spitze Stundturm, an dem Sie auf Ihrer Zeitreise vorbeikommen, bildet die Verbindung zwischen Unter- und Oberstadt und ist, eingerahmt von bunten Fassaden, ein beliebtes Fotomotiv. Danach geht es hoch hinaus auf den Schulberg: Auf dessen Gipfel steht die Bergkirche, die die Stadt überblickt. Und falls Sie schon wieder vergessen haben, dass Sie in Transsilvanien sind, werden Sie bei einem Besuch in Draculas vermeintlichem Geburtshaus daran erinnert. Das Haus, in dem der Graf aufgewachsen sein soll, lieferte später die Grundlage für die schaurig-schönen Geschichten von Bram Stoker. Ein imposantes Gotteshaus darf natürlich auch in Schäßburg nicht fehlen. Die Wehrkirche von Birthälm sollte vor der vielen Angriffen geschützt werden und so entschieden die Dorfbewohner sich auch Geldmangel dazu, statt des ganzen Dorfs wenigstens die Kirche zu befestigen. Heute ist sie deswegen bestens erhalten und öffnet ihre Türen für Sie. Zu guter Letzt sind Sie in einen familienbetriebenen Schnapskeller eingeladen, um verschiedene Brände zu probieren. Noroc!

    Unterkunft: Hotel Casa Georgius Krauss (F/-/-)

  • 9. Tag Weinverkostung und mittelalterliches Karlsburg
  • Ihr Tag beginnt mit einem Besuch des Schlosses Bethlen-Haller in Kokelburg. Als Miniaturversion des französischen Schloss Chambord erbaut, ging es schon durch viele Hände und wurde verschenkt, vererbt und auch schon beim Kartenspielen verloren. Treten Sie ein für eine kulinarische Offenbarung, denn nicht umsonst ist die Region Seiden bekannt für ihre milden Weißweine. Überzeugen Sie sich selbst von der Fruchtigkeit des guten Tropfens, bevor Sie ein Weingut in der Nähe besuchen. Anschließend geht es nach Karlsburg, in das Sie durch die prächtige Zitadelle gelangen, die das Städtchen umgibt. Von eindrucksvollen Stadttoren und Bastionen im Vauban-Stil geschmückt, gehört die Zitadelle Alba Carolina zu den beeindruckendsten Festungen Europas. Auch der Kern Karlsburgs ist gut erhalten und begeistert durch die vielen historischen Bauten. Ihr heutiges Tagesziel ist Hermannstadt, gelegen am Rand der Südkarpaten und Hochburg der deutschsprachigen Minderheit in Rumänien.

    Unterkunft: Exclusive Hotel & More (F/-/-)

  • 10. Tag Eine Reise durch Hermannstadt
  • Dass Hermannstadt ,,bestes, altes, gutes Deutschland‘‘ ist, wusste schon Kurt Tucholsky. Und es stimmt, dass die Geschichte Sibius, wie die Stadt auf Rumänisch heißt, von vielen Zugehörigkeitswechseln geprägt ist. Auch wenn sie heute im geografischen Zentrum Rumäniens liegt, sind die deutschen Einflüsse unverkennbar. Los geht Ihr Spaziergang am Großen Ring, der von prächtigen Gebäuden wie der katholischen Stadtpfarrkirche und dem Brukenthal-Palais umringt ist. Der Duft von heißen Gogosis, einem gefüllten Schmalzgebäck, wird Sie sicher schnell in eine der gemütlichen Bäckereien locken. Weiter geht es zum Kleinen Ring, an dem Sie an ehemaligen Zunfthäusern und dem Wahrzeichen der Stadt, dem Ratturm, vorbeikommen. Auf der Hermannstädter Lügenbrücke sollten Sie natürlich eines nicht: Flunkern. Das bringt die schöne gusseiserne Brücke der Legende nach nämlich zum Zusammenbruch. Später erblicken Sie die orthodoxe Kathedrale ,,Heilige Dreieinigkeit‘‘, die nach dem Vorbild der Hagia Sophia in Istanbul erbaut wurde und durch kunstvolle Deckenbemalungen besticht. Im Teutsch-Haus treffen Sie auf einen Vertreter der deutschen Minderheit in Sibiu, der Ihnen gerne mehr zum Leben seiner Landsleute in der rumänischen Stadt erzählt. Der Tag endet in Budenbach, wo Sie zunächst das Museum der farbenfrohen Glasikonen besuchen und anschließend zu einem traditionellen Abendessen bei Einheimischen eingeladen sind. Lassen Sie den Tag gemütlich ausklingen und die Erlebnisse Ihrer Reise gemeinsam Revue passieren, bevor Sie sich am Abend von Ihrer Reiseleitung verabschieden.

    Unterkunft: Exclusive Hotel & More (F/-/A)

  • 11. Tag Zurück in die Heimat
  • Abschied von Rumänien: Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen gebracht. Mit unzähligen Erinnerungen im Gepäck geht es gegen Mittag wieder nach Hause. (F/-/-)