Islands Naturwunder

22-tägige Selbstfahrerreise durch das naturreiche Island ab/bis Reykjavík
Selbstfahrerreise

Reisebeschreibung

Im bezaubernden Island werden Sie in eine Welt eintauchen, in der Sie wunderschöne Landschaften, brodelnde Vulkane, spuckende Geysire, Gletscherlandschaften und Lavafelder entdecken. Außerdem werden Sie zahlreiche Fischerdörfer besuchen und sich an herrlich grünen Wiesen sattsehen. Keine Natur ist so vielseitig, wie in diesem beeindruckenden Land! Zahlreiche Wasserfälle werden Ihnen den Atem rauben. Jedermann, der Natur liebt, wird sich hier besonders wohlfühlen und aus dem Staunen gar nicht mehr raus kommen. Also begeben Sie sich auf ein naturreiches Abenteuer und bestaunen Sie Islands Naturwunder!

Reisehöhepunkte

  • Die Blaue Lagune
  • Die aufregende Halbinsel Snaefellsnes
  • Mývatn Vulkangebiet
  • Spannender Vatnjökull Nationalpark
  • Der „Goldene Circle“
  • Die unberührten Westfjorde Islands
  • Die Ostfjorde Islands
  • Hauptstadt Reykjavík

Preise & Leistungen

Reisezeitraum zwischen Juni und September zum Wunschtermin buchbar

Preise pro Person im DZ ab 2.898,- Euro 

Enthaltene Leistungen

  • Übernachtungen in ausgewählten, familiären Hotels und Gästehäusern
  • Mahlzeiten laut Reiseverlauf
  • Mietwagen in Kategorie „B“ Toyota Auris o.ä. Modell
  • Vollkaskoversicherung mit reduzierter Selbstbeteiligung
  • Persönliche Routenplanung und praktische Ausflugstipps
  • Mehrwertsteuer & Tourismussteuer
  • TerraVista-Infopaket
  • Reisepreissicherungsschein

Wunschleistungen

  • Internationale Flüge
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Weitere Wunschausflüge vor Ort
  • Reiseversicherung (wir empfehlen eine Reisekostenrücktrittsversicherung Vollschutz und eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport unseres Partners der Allianz Travel)
  • Extra Mahlzeiten und Getränke
  • obligatorische Krankenversicherung

Hinweise

  • Fährüberfahrt wird vor Ort gebucht und bezahlt

Reiseverlauf im Detail

  • 1. Tag Ankunft in Reykjavík
  • Mit dem Flugzeug fliegen Sie nach Keflavík/Reykjavík und starten von dort aus Ihre spannende Islandrundreise. Je nach Ankunftszeit können Sie mit einem Ausflug an der Blauen Lagune beginnen, die durch Zufall entstand und heute sehr beliebt ist. Zu früheren Zeiten badeten nur Arbeiter der nahe gelegenen Kraftwerke und Jugendliche in der Lagune. Im Jahre 1999 wurde Sie 2 km weiter von ihrem Ursprungsort aufgebaut und mit modernen Dampfbädern, Saunen und Massageräumen erweitert. Der Badesee hat einen Umfang von 5.000 m² und dessen Kieselerde und Mineralien hat eine heilende Wirkung.

    Unterkunft: Kategorie Vista D: familiäre Unterkunft in Reykjavík (-/-/-)
    Distanz: ca. 45 Kilometer (ca. 1 Stunde)

  • 2. Tag Der Golden Circle
  • Heute fahren Sie mit Ihrem Mietwagen in das Gebiet „Golden Circle“, welches vulkanisch sehr aktiv ist. Auf dem Weg dorthin halten Sie an dem Pseudokrater Raudhólar, welche vor 5.200 Jahren entstanden ist. Der Vulkan Hengill gilt als besonders aktiv und am Tag werden dort mehrere Kleinbeben aufgezeichnet. Der ungefähr 8.000 Jahre alte Geysir spuckte zuletzt 2008 bis zu 60 Meter hohe Wasserfontänen und ist seitdem zur Ruhe gekommen. Der aktive Geysir Strokkur hingegen schießt heute noch alle 5 bis 10  Minuten bis zu 20 Meter hohe Fontänen in die Höhe. Der 32 Meter hohe Gullfoss Wasserfall ist ebenfalls sehr sehenswert und steht seit 1979 unter Naturschutz. Vor allem in der Nachmittagssonne oder bei Sonnenuntergang sollte er besichtigt werden, da vor dem Wasserfall ein bunter Regenbogen erscheint und das Sonnenlicht im Wasser dann besonders golden leuchtet. Anschließend fahren Sie zum riesigen Graben Thingvellir, welcher für die Versammlungen und Gesetzes Abstimmungen der Goden um 930 bekannt ist. Im Jahr 1928 entstand hier der erste Nationalpark des Landes. Dieser beinhaltet einen 84 km² großen See namens Thingvallavatn. Lassen Sie sich von der Natur des Parks inspirieren und den Tag auf sich wirken, bevor es zu Ihrer nächsten Unterkunft geht.

    Unterkunft: Kategorie Vista D: familiäre Unterkunft in Reykjavík (F/-/-)

  • 3. Tag - 4. Tag Naturwunder Snaefellsnes
  • Mit Ihrem Mietwagen fahren Sie zu der Heißwasserquelle Deildartunga, welche mit 96°C und 180 l/sek für die Energieversorgung der Bevölkerung genutzt wird. Danach fahren Sie auf die 80 km lange Halbinsel Snaefellsnes. Sie besteht aus einsamen Moorlandschaften und Stränden, aber auch aus saftig grünen Wiesen und tiefen Fjorden mit vielen kleinen Fischerdörfern. Im Westen der Insel liegt der Nationalpark Snaefellsjökull, wo sich der majestätische Gletschervulkan mit dem gleichen Namen Sneafellsjökull befindet. Seit 800.000 Jahren bricht dieser in regelmäßigen Abständen aus und ist daher auch sehr aktiv. Zuletzt brach er vor 1.800 Jahren aus. Der Krater ist heute nur noch 11 km² groß, also nur noch halb so groß wie Anfang des 20. Jahrhunderts. Der 1.446 Meter hohe Vulkan wurde 1753 zum ersten Mal bestiegen. Der Nationalpark ist von Lavafeldern durchzogen und enthält Tiere, wie zum Beispiel Seevögel und Robben an der Küste. Die Lavahöhle Vatnshellir befindet sich in der Nähe des Leuchtturms Malarrif und sollte von Ihnen unbedingt erkundet werden! Hierfür brauchen Sie feste Wanderschuhe und warme Bekleidung, denn in den 32 Meter tiefen Höhlen herrscht meist eine Temperatur von nur 4°C. An Ihrem zweiten Tag auf der Halbinsel können Sie weitere Erkundungen unternehmen. Sie können eine Gletscherfahrt machen oder auch Hochseeangeln gehen (nicht eingeschlossen). Sie werden viele Möglichkeiten haben, sich die Landschaften bei einer Bootsfahrt oder Wanderung näher anzusehen.

    Unterkunft: Kategorie Vista B: familiäre Unterkunft auf der Halbinsel Snaefellsnes (F/-/-)
    Distanz: ca. 180 Kilometer (ca. 2,5 Stunden)

  • 5. Tag Die Westfjorde Islands
  • Am Vormittag können Sie noch an Aktivitäten teilnehmen und die Insel erkunden. Nachmittags fahren Sie mit der Fähre nach Stykkishólmur in Richtung Westfjorde (nicht eingeschlossen). Sie werden ca. 2,5 Stunden Zeit haben, die Landschaften von der Fähre aus zu bestaunen. Zwischen den Monaten Mai und September macht die Fähre einen Zwischenstopp in Flatey. Nachdem Sie in Brjánslaekur angekommen sind, fahren Sie weiter in Ihre Unterkunft.

    Unterkunft: Kategorie Vista B: familiäre Unterkunft bei Patreksfjördur/Talknafjördur (F/-/-)
    Distanz: ca. 350 Kilometer (ca. 4 Stunden)

  • 6. Tag Die südlichen Westfjorde
  • Am nächsten Morgen fahren Sie zu den südlichen Westfjorden Islands. Dabei ist die Region um Látrabjarg besonders sehenswert, denn die Steilküste, welche 14 Kilometer lang ist, ist ein idealer Brutplatz für tausende Vögel. Nirgendwo sonst kann man so viele Vögel, wie zum Beispiel Papageientaucher, Dreizehenmöwen und Trottellummen in freier Natur beobachten. Anschließend können Sie das im Jahre 1912 erbaute Schiffswrack „Gardar“ besuchen, welches das erste Stahlschiff der Region war. Zur Abwechslung können Sie dann zu dem 10 Kilometer langen traumhaften Sandstrand im Osten Látrabjargs fahren, wo Sie einen Spaziergang im goldroten Sand unternehmen können. Mit etwas Glück können Sie dabei auch auf Seerobben treffen. Anschließend passieren Sie das kleine Fischerdorf Patreksfjördur, welches nach St. Patrick benannt wurde und von nur ca. 650 Menschen bewohnt ist. Die Einwohner leben von der Fischerei. Das Fischerörtchen Bíldudalur, welches noch aus der Zeit des Handelsmonopols der Dänen stammt, ist nicht weit entfernt. Hier leben nur noch 160 Menschen, die sich auf den Krabbenfang spezialisiert haben. Falls Sie noch Zeit haben, können Sie auch noch einen kleinen Abstecher zum Museum für isländische Popmusik machen.

    Unterkunft: Kategorie Vista B: familiäre Unterkunft bei Patreksfjördur/Talknafjördur (F/-/-)

  • 7. Tag Der nördlichen Westfjorde
  • Nach einer erholsamen Nacht fahren Sie in den Norden Richtung Ísafjördur. Dabei fahren Sie durch die unberührte Natur Islands und werden schnell merken, dass Sie kaum auf Menschen treffen. Sie können einen Halt am 100 Meter hohen Wasserfall Dynjandisfoss machen, der zu den schönsten des Landes gehört. Das Wasser stürzt über sieben Kaskaden in die Tiefe, wodurch ein wunderschönes Naturschauspiel entsteht. Wenn Sie wasserfeste Bekleidung anziehen und warm eingepackt sind, können Sie sogar hinter dem Wasserfall entlanglaufen. Ein weiterer Wasserfall namens Göngumannafoss sollte ebenfalls nicht ausgelassen werden. Sie sollten sich auf jeden Fall ausreichend Zeit nehmen, die grünen Wiesen und Landschaften aufzunehmen. Am Abend erreichen Sie dann Ísafjördur.

    Unterkunft: Kategorie Vista B: familiäre Unterkunft bei Ísafjördur (F/-/-)
    Distanz: ca. 180 Kilometer (ca. 3 Stunden)

  • 8. Tag Ísafjördur
  • In Ísafjördur leben ca. 3.000 Menschen und es ist die westlichste Stadt Europas. Sie beinhaltet eine Vielzahl guter Restaurants und Cafés, die Sie unbedingt ausprobieren sollten. Außerdem ist die Stadt bekannt für ihre bunten Holzhäuser und schmucken Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Wir empfehlen Ihnen eine kleine Wanderung, damit Sie die Umgebung besser besichtigen können. Sie können auch das naturhistorische Museum besuchen oder an einer Hochseefischfahrt teilnehmen. Oder Sie machen eine Bootsfahrt auf die Insel Hornstrandir mit, die heutzutage nicht mehr besiedelt ist (nicht eingeschlossen). Für erfahrene Wanderer ist die Insel sehr beliebt. Das Wetter ist hier sehr wechselhaft und bei Flut kann man manche Stellen nicht mehr überqueren. Die Insel beherbergt einsame Strände, zahlreiche Vogelfelsen und vielleicht werden Sie sogar den Polarfüchsen begegnen. Wenn Sie lieber nicht die Insel ansehen wollen, können Sie gerne die Umgebung von Ísafjördur erkunden oder in einem der Cafés entspannen.

    Unterkunft: Kategorie Vista B: familiäre Unterkunft bei Ísafjördur (F/-/-)

  • 9. Tag Fahrt entlang des Fjords Ísafjardardjúp
  • Der Fjord Ísafjardardjúp reicht bis 75 km ins Landesinnere und ist daher auch einer der spektakulärsten Fjorde. Innerhalb des Fjordes befinden sich kleine Inseln. Genießen Sie bei der Fahrt die traumhaften Ausblicke und machen Sie einige Stopps, um die gewaltige und wunderschöne Landschaft näher zu betrachten. Ihr heutiges Ziel ist Holmavík, wo aufgeschlossene Menschen wohnen und schaurige Hexengeschichten erzählt werden. Angeblich lebten in der Umgebung Druiden, Hexen, Zauberer, aber auch Elfen und Trolle. Das Hexen- und Schafmuseum wird Sie über die Gegend sowie über die Wichtigkeit der Tiere informieren. Am Abend können Sie in Ihrer Unterkunft entspannt Ihre Füße hochlegen und den Tag Revue passieren lassen.

    Unterkunft: Kategorie Vista B: familiäre Unterkunft bei Holmavik (F/-/-)
    Distanz: ca. 240 Kilometer (ca. 2,5 Stunden)

  • 10. Tag Skagafjördur und das Herz der Islandpferde
  • Nach einer erholsamen Nacht in Ihrer Unterkunft fahren Sie heute in eine Region, wo Sie einiges über die Pferdezucht erfahren werden. Sie werden mehrere Islandpferd Herden und auch Skulpturen erblicken. Diese Denkmäler ehren die schönen Tiere. Weiter geht es zu der großen Ortschaft Daudárkrókur, die aus 3.000 Einwohnern besteht und vom Fischfang lebt. Der Tourismus und die Industrie spielen hier eine wichtige Rolle. Außerdem haben Sie von hier aus einige Ausflugsalternativen auf verschiedene Fjordinseln. Die Halbinsel Tröllaskagi und das Heimatmuseum von Glaumbaer sollte auch besichtigt werden. Das Museum veranschaulicht das Leben der Isländer im 12. und 13. Jahrhundert. Die Torfkirche und Torfhäuser sind darin originalgetreu eingerichtet.

    Unterkunft: Kategorie Vista B: familiäre Unterkunft in Skagafjördur (F/-/-)
    Distanz: ca. 250 Kilometer (ca. 3 Stunden)

  • 11. Tag Vulkanlandschaften im Norden
  • Akureyri wird als Hauptstadt des Nordens bezeichnet. Mit 18.000 Einwohnern ist sie die zweitgrößte Stadt Islands. Wie auch in vielen anderen Städten und Dörfern leben die Menschen hier vom Fischfang, aber auch von der Industrie, von High-Tech-Firmen und vom Tourismus. Immer wieder legen an dem Ort große Kreuzfahrtschiffe an.  Natürlich gibt es in so einer großen Stadt auch viel Sehenswertes, wie zum Beispiel das älteste Haus der Stadt mit dem Namen Laxdalshús, welches 1795 erbaut wurde. Im Jahre 1911 wurde in der Stadt der nördlichste botanische Garten Europas gegründet. Dank dem milden Klima wachsen nicht nur isländische Pflanzen, sondern auch exotische Pflanzen in dem Garten. Im Hafen können Sie sich einen 50 Jahre alten Fischkutter ansehen oder nahe des Ufers in der Einkaufsstraße bummeln gehen. Ein Highlight der Gegend ist die „Eiskathedrale“, die wegen ihrer Form eine wahrhafte Attraktion ist. Außerdem können Sie das ganze Jahr über den Weihnachtsgarten „Jólugardurinn“ besuchen, wo Sie Trolle, Elfen und andere Fabelwesen kennenlernen. Im Anschluss besuchen Sie den 12 Meter hohen Godafuss Wasserfall, welcher übersetzt „Wasserfall der Götter“ heißt. Am Nachmittag erreichen Sie das aktive Vulkangebiet Mývatn.

    Unterkunft: Kategorie Vista B: familiäre Unterkunft bei Akureyri (F/-/-)
    Distanz: 120 Kilometer (ca. 1,5 Stunden)

  • 12. Tag - 13. Tag Vulkane in Mývatn
  • Der heutige Tag bietet sich an, das Highlight Mývatn Gebiet näher zu durchforsten. Mývatn bedeutet übersetzt „Mücken“, die im Sommer hier reichlich vorkommen. Stechmücken gehören aber nicht dazu. Dank der vielen Mücken und Larven erhöht sich die Tierpopulation zum Beispiel bei den Fischen, Vögeln und Enten, denn diese dienen für die Tiere als Nahrungsgrundlage. Lassen Sie sich von der vielseitigen Natur hinreißen. Sie beherbergt Pseudokrater, Tafelberge und Lavasäulen. Sehenswert sind außerdem das Labyrinth von Dimmuborgir und das Mývatn Naturbad mit seinen heißen Quellen. In Húsavík können Sie an einer Walbeobachtungfahrt teilnehmen (nicht eingeschlossen). Wenn Sie diese unbedingt auf Ihrer Reise sehen wollen, ist diese Stelle am besten dafür geeignet. An diesen beiden Tagen haben Sie also viele Möglichkeiten, das Gebiet auszukundschaften.

    Unterkunft: Kategorie Vista B: familiäre Unterkunft bei Akureyri (F/-/-)

  • 14. Tag - 15. Tag Islands Ostfjorde
  • In der mystischen Gegend im Tal Borgafjördur soll einst die Elfenkönigin gelebt haben. Durch die bunten Häuschen sieht es auch aus wie eine Elfenstadt und es leben nur 100 Menschen dort. Die Wanderwege und Bergketten machen den Ort zu einem besonderen Erlebnis. Bei einer Wanderung können Sie der verzauberten Natur nahe sein. Danach fahren Sie nach Egilsstadir, die 2.300 Einwohner hat und die größte Stadt des Ostens ist. Sie ist das wichtigste Versorgungszentrum mit vielen kleinen Firmen. Am See „Lagarflót“ können Sie entspannt Ihre Füße hochlegen oder Sie halten nach dem Seeungeheuer Ausschau. An Ihrem zweiten Tag haben Sie Zeit zur freien Verfügung. Sie können zum Beispiel beim Wandern auf Erkundungstour gehen.

    Unterkunft: Kategorie Vista B: familiäre Unterkunft bei Egilsstadir (F/-/-)
    Distanz: 280 Kilometer (ca. 3 Stunden)

  • 16. Tag Weiter nach Höfn
  • Die Ostfjorde bestehen aus uraltem Vulkangestein, der mehrere Millionen alt ist. Auf dem Weg zu den Ostfjorden werden Ihnen kleine Fischerdörfer begegnen. Dabei werden Sie zauberhafte Ausblicke auffangen. Ihr heutiges Tagesziel ist Höfn, welches eine Kleinstadt mit 1.500 Einwohnern ist. Sie liegt nahe des Vulkans Vatnajökull. Auch diese Stadt lebt von ihrem Fischfang und der Landwirtschaft. Am Abend können Sie sich in Ihrer Unterkunft erholen und sich auf den nächsten Tag Ihrer Reise freuen.

    Unterkunft: Kategorie Vista B: familiäre Unterkunft bei Höfn (F/-/-)
    Distanz: ca. 200 Kilometer (ca. 3 Stunden)

  • 17. Tag Der Gletscher Vatnajökull
  • Mit dem Mietwagen fahren Sie in den Nationalpark Skatafell, dessen Gletscher Vatnajökull Sie mit einer Fläche von 8.100 km² erwartet. Bis zum Jahr 1970 war die Gegend unberührt und kaum besucht. Dank der Ringstraße, die dort hinführt, können immer mehr Besucher diese gewaltig große und vielfältige Natur des Parks betrachten. Auf der Gletscherlagune Jökuksárlón können Sie gerne an einer Bootsfahrt teilnehmen (nicht eingeschlossen). Der Bárdarbunga ist mit einer Gletscheroberfläche von 2.009 m der größte Vulkan. Der Nationalpark selbst ist mit grünen Landschaften bedeckt, wohingegen die Gletscher nur mit Eis bedeckt sind. In Skatafell werden Sie also einer Vielzahl von Tieren, wie zum Beispiel Alpenschneehühner, Zwergfalken und Rotdrosseln begegnen. Die gesamte Fläche des Parks beträgt 13.600 km² und zählt daher zu den größten Nationalparks Islands. Sie können den 12 Meter hohen „Schwarzen Wasserfall“ besuchen, welcher seinen Namen durch die schwarzen Basaltsäulen erhalten hat. Dennoch ist er blau, wie andere Wasserfälle auch. Am Abend können Sie in Ihrem Hotel Ihre Seele baumeln lassen.

    Unterkunft: Kategorie Vista B: familiäre Unterkunft bei Egilsstadir (F/-/-)

  • 18. Tag Der Süden Islands
  • Der Süden Islands erwartet Sie schon! Sie fahren entlang der Vulkanlandschaft in die Stadt Vík, welche nur 300 Einwohner besitzt. Am Kap Dyrhólaey können Sie mit etwas Glück die Papageientaucher beim Nisten beobachten. Der tosende Wasserfall Skógafoss befindet sich auch nicht allzu weit weg. Mit 62 Meter Tiefe ist er einer der beliebtesten Wasserfälle Islands. In dem Dorf Vík warten die Einwohner schon Jahre auf den Ausbruch des Vulkans Katla, der einen 80 km² großen eisbeschichteten Krater aufweist. Der letzte große Ausbruch war im Jahr 1918. Falls er wieder so stark ausbrechen sollte, werden die Einwohner zu einer hoch gelegenen Kirche gebracht. In einem Museum können Sie sich über die drohende Gefahr im Dorf informieren oder Sie besuchen die Basaltsäulen am Strand von Reynisfjara und machen einen Spaziergang an einem der schönen Küstenabschnitte.

    Unterkunft: Kategorie Vista B: familiäre Unterkunft in Südisland (F/-/-)
    Distanz: 280 Kilometer (ca. 3,5 Stunden)

  • 19. Tag Landmannalaugar
  • Heute fahren Sie in das Hochland nach Landmannalaugar. Dort besuchen Sie die Rhyolithberge, ein dunkles Lavafeld und einen beliebten Hot Pot. In dieser Gegend sollten Sie nur mit einem Allradfahrzeug fahren, denn hier befinden sich Schotterstraßen. Der schwierige Weg lohnt sich jedoch, denn die Rhyolithberge erscheinen in verschiedenen Farben und von hier aus können Sie Gletscher sehen. Falls Sie kein passendes Fahrzeug dafür haben, können Sie auch zwischen Mai und September mit einem Bus hochfahren. Optional können Sie mit der Fähre auf die Insel Heimaey fahren, welche zwischen Juli und August fährt. Im Jahr 1973 brach auf der Insel ein Vulkan aus, der zahlreiche Häuser zerstörte und die Hafeneinfahrt verengte. Auch hier kann man Papageientaucher beobachten. Eine Wanderung sollten Sie jedoch nur bei guten Wetter unternehmen, da dies bei Sturm und Regen sehr gefährlich ist. Am Abend können Sie dann Ihre Füße in Ihrer Unterkunft hochlegen.

    Unterkunft: Kategorie Vista B: familiäre Unterkunft in Südisland (F/-/-)

  • 20. Tag Weiterfahrt in den Südwesten nach Reykjavík
  • Sie durchqueren einige Dörfer bevor Sie die Südwestküste erreichen. Ihr heutiges Ziel ist Reykjavík. Davor jedoch kommen Sie in dem charmanten Fischerdörfchen Eyrarbakki vorbei, welches Sie mit hübschen Holzhäusern beeindrucken wird. In der früheren Zeit lebte die Stadt von der Fischerei. Heute jedoch lebt sie vom dort gelegenen Staatsgefängnis. Sie fahren weiter nach Stokkseyri, wo Sie einiges Geschichtliches über die Stadt erfahren werden. Ungefähr Ende des 18. Jahrhunderts fuhr ein 11-jähriges Mädchen mit dem Vater zur See. Der König erlaubte ihr, als einzige Frau Männerkleidung zu tragen. 50 Jahre fuhr Sie damit zur See und war davon 25 Jahre lang selber Kapitän. Auch die Natur sollten Sie unbedingt nochmal näher erkunden. Das Vogelschutzgebiet Flói ist etwa 5 km² groß und bekannt für seine Küstenseeschwalben und zahlreiche andere Sumpfvögel. Alternativ können Sie auch eine Kayakfahrt auf dem Meer machen (nicht eingeschlossen). Am Abend erreichen Sie dann Reykjavík.

    Unterkunft: Kategorie Vista B: familiäres Hotel in Reyjavík/Hofnarfjördur (F/-/-)
    Distanz: ca. 240 Kilometer (ca. 2,5 Stunden)

  • 21. Tag Die Hauptstadt Islands
  • In der Hauptstadt können Sie sich an Ihrem letzten Tag nochmal über die Kultur der Isländer informieren. Reykjavík wurde im Jahr 2011 sogar zur UNESCO Literaturstadt ernannt. Die Stadt hat einige Kunstmuseen, die Sie gerne besichtigen können, aber auch futuristische moderne Architektur und zahlreiche Galerien. Es leben ca. 120.000 Einwohner hier, wobei die Stadt stetig weiter wächst. Wenn Sie an Ihrem letzten Tag lieber noch einmal entspannen wollen, können Sie gerne eines der sieben Erlebnisbäder besuchen, die alle mit Hot Pots und Dampfbädern ausgestattet sind. Deren Energie wird vollständig aus der Umwelt bezogen. Am Hafen können Sie gerne zu einer Whale-Watching-Tour aufbrechen. In einer Bar oder einem der zahlreichen Cafés können Sie natürlich auch gerne Ihren letzten Tag ausklingen lassen.

    Unterkunft: Kategorie Vista B: familiäres Hotel in Reyjavík/Hofnarfjördur (F/-/-)

  • 22. Tag Abschied von Island
  • Schauen Sie sich die Hauptstadt gerne nochmal in Ruhe an, bevor Sie Ihre Heimreise antreten. Kaufen Sie die letzten Souvenirs und verabschieden Sie sich vom wunderschönen Island, bevor Sie am Flughafen Ihren Mietwagen abgeben und nach Hause fliegen. (F/-/-)

X