Myanmar Reisen

Myanmar Reisen als Kleingruppenreise und Rundreise

Myanmar und die goldenen Pagoden von Bagan sind ein Mythos, den man als geführte Reise hautnah erleben kann. Es erwarten Sie viele neue Erkenntnisse über die Kultur und die Geschichte des Landes. Mehr lesen…

Kleingruppenreise
ab 1.599,- €

Mythos Myanmar – Die goldenen Pagoden von Bagan

14-tägige Kleingruppenreise mit ab Yangon bis Ngapali Mehr lesen
Kleingruppenreise
ab 3.299,- €

Authentisches Myanmar

15-tägige Kleingruppenreise durch Myanmar ab Mandalay bis Yangon Mehr lesen
Kleingruppenreise
ab 3.299,- €

Vielfältiges Myanmar

19-tägige Kleingruppenrundreise durch Myanmar ab/bis Yangon Mehr lesen

Myanmar, das frühere Burma – ein wunderschönes Land

Am Indischen Ozean liegt mit Myanmar einer von Südostasiens gut behüteten Schätzen. Bisher wenig bereist, ist das gastfreundliche Land äußerst sehenswert. Im Osten an Laos und Thailand grenzend, ist die ehemalig englische Kolonie ebenfalls von China, Indien und Bangladesch umschlossen. In den Vierzigerjahren war sie als Birma oder Burma bekannt. Noch bis 2010 hat Myanmar unter einer Militärdiktatur gelitten und war von seinen Nachbarn isoliert; seither erlebt das Land jedoch einen rasanten Aufschwung und viele positive Entwicklungen wirtschaftlicher sowie soziokultureller Natur. Die starke und eigenständige Kultur der einheimischen Bevölkerung lässt sich in keinem anderen Land Südostasiens in dieser Form vorfinden.

Erleben Sie unbekannte Kulturen und Naturlandschaften

Als Urlauber sehen Sie die vielen Facetten des Landes am besten durch die Wegweisung eines deutschsprachigen Reiseleiters, welcher die Teiletappen und Reisehöhepunkte ebenso gut kennt wie die hier ansässige Bevölkerung.

Angekommen in Yangon, der größten Stadt Myanmars, beginnen Sie Ihre Reise in eine unbekannte Kultur und Naturlandschaft. Die Millionenstadt ist sonderbar grün und lebendig, was mitunter an dem angrenzenden Yangon Fluss liegt, der die Bäume entlang der Ufer florieren lässt. Auf den Märkten der Stadt erleben Sie in kürzester Zeit die Freundlichkeit ihrer Menschen, was sich oftmals schon an einem herzlichen Lächeln festmachen lässt. Einen der beliebtesten Pilgerorte stellt die Shwedagon Pagode dar, die von hochwertigen Metallen und Edelsteinen geziert wird. Beeindruckend hierbei ist vor allem die Dichte an Statuen und Tempeln. Von hier aus Richtung Nordwesten erreichen Sie innerhalb einer kurzen Flugzeit die geschichtsträchtige Stadt Bagan. Im 11. und 13. Jahrhundert errichtete Bauten prägen das pittoreske Stadtbild, das reich an buddhistischen Monumenten und heiligen Stätten ist.

Flusslandschaften durchziehen beinahe das gesamte Land

Raus aus dem Stadtleben und rein in die seichten Gewässer heißt es schließlich, wenn Sie sich auf eine Flusskreuzfahrt auf dem Irrawaddy begeben, welcher beinahe das gesamte Land durchzieht. An zwei Tagen besuchen Sie unterschiedliche Hafenorte, kulturelle Handwerkszentren und liegen vor Anker an den besten Plätzen, die diese einzigartige Naturlandschaft zu bieten hat. Bei einer Übernachtung an Bord saugen Sie die Stille in sich auf und befördern diese auf Ihrer Erlebnisreise mit an die noch folgenden Ziele. Mit ein wenig Zusatzgewicht im Gepäck, das Sie durch den Erwerb authentischer Tongefäße und Baumwolldecken bei den Handwerkskünstlern erzielt haben, machen Sie sich auf in Richtung Mandalay. In die Kultur der einheimischen Bevölkerung können Sie während eines kleinen Abstechers nach Sagaing hinein schnuppern. Sie treffen auf unzählige Nonnen und Mönche und bestaunen Tempelanlagen und Meditationszentren. Die aus Teakholz gefertigte U Bein Bücke in Amarapura gibt besonders bei Sonnenuntergang ein fantastisches Fotomotiv ab. Unter anderem weil diese nicht perfekt symmetrisch erbaut ist, ist sie so wunderschön anzusehen. An der Kuthodaw Pagode in Mandalay wurden die Lehren Buddhas ganzheitlich auf den Marmorplatten aufgezeichnet, die das Heiligtum zieren.

Panoramaroute als Reisehöhepunkte

In der kleinen Stadt Pyin Oo Lwin beginnen die Bahngleise nach Hsipaw. Die Strecke führt über eine beinahe 800 Meter lange Bockbrücke und stellte Ende des 19. Jahrhunderts weltweit ein Meisterwerk im Brückenbau dar. Die Panoramaroute gilt als einer der Reisehöhepunkte auf einer Rundreise durch Myanmar. Hier genießen Sie den Ausblick auf die dichte Bewaldung aus 111 Metern Höhe.

Besondere Naturerlebnisse lassen sich auf kleinen Wanderungen durch den Kandawgyi Nationalpark verbuchen. Farbenfrohe Gärten, erfrischende Wasserfälle und in die Felsen geschliffene Höhlen machen die Gegend schützenswert. Der Nationalpark beherbergt zusätzlich den rund 236 Meter hohen Mandalay Berg, an dessen Hängen religiöse Skulpturen stehen.

Häuser auf Stelzen

Ein weiterer Inlandsflug bietet sich von Mandalay nach Heho an. In der näheren Umgebung befindet sich der Inle See mit den bekannten Kakku Pagoden und einer atemberaubenden Natur. Das hier lebende Volk der Intha hat seine charakteristischen Häuser auf Stelzen am Ufer und inmitten des Sees erbaut. Der zweitgrößte See Myanmars beherbergt wunderschöne schwimmende Gärten. Viele verschiedene Wasservögel sind hier heimisch und werden seit 1985 gemeinsam mit ihrem Lebensraum geschützt. Soweit es die Zeit erlaubt, sollten Sie auch hier eine kleine Wanderung unternehmen. Mit den Dorfbewohnern kommen Sie am besten auf dem morgendlichen Markt in Kontakt. Die Birmanen geben Ihnen ein besonderes Willkommensgefühl in einem fremden Land. Per Boot geht es schließlich weiter bergauf zum Ort Indein, von dem Sie die Sicht über das Seen-Panorama genießen können.

Mit der Seilbahn auf den Mount Fansipan

Seit dem Jahr 2016 kann mit einer Seilbahn auf den rund 3.000 Meter hohen Berg Mount Fansipan gefahren werden. Für Dezember 2018 ist nun ebenfalls die Fertigstellung einer Seilbahn auf den Golden Rock, weniger bekannt als der Mount Kyaiktiyo, vorgesehen. Eine Erweiterung Ihrer Rundreise bietet sich anhand eines zweitägigen Reisebausteins zum Golden Rock im Südosten des Landes an, auf den Sie neben weiteren mindestens 10.000 Pilgern täglich hinauf wandern können. Bei dem buddhistischen Heiligtum handelt es sich um eine im golden bemalten Fels errichtete Pagode. Die Wanderung kann bis zu 8 Stunden dauern. Eine abenteuerliche Alternative zu dem steilen Aufstieg ist ein Platz auf einer schmalen Holzbank der Ladefläche eines Kleinlastwagens.Wer nach Myanmar reist, hat es mit einem nahezu unberührten Reiseland zu tun, das an einigen Orten mit alten Traditionen positiv überrascht. Seine überaus freundlichen Bewohner nehmen gerne Gäste in ihrem Land auf und empfinden dies als eine Bereicherung.

Kulinarische Kochkunst und Blattgold

Die Bamar-Küche ist sehr vielseitig und beinhaltet reichlich frisches Gemüse und intensive Gewürze. In jeder Region erhalten Sie andere Gerichte, wodurch Ihre Reise schnell zu einer kulinarischen Tour werden kann.

Die Tempelanlagen und Pagoden sind gigantisch groß und erinnern teilweise an ganze Dörfer der burmesischen Buddhisten. Ehemalige Königsstädte besitzen viele aus Teakholz gefertigte Sehenswürdigkeiten wie Kloster und Denkmäler. Blattgold und Marmor verzieren die Pagoden.

Damit Ihre Reise ein Erlebnis wird

Bei der Einreise nach Myanmar müssen einige Dinge beachtet werden. So sollte das Touristenvisum beispielsweise bereits vor Reiseantritt beantragt werden. Direktflüge nach Myanmar gibt es aus Europa bisher nicht, sodass meist ein Zwischenstopp in Kuala Lumpur, Bangkok oder Singapur empfohlen wird, bevor Sie nach Yangon oder Mandalay weiterfliegen können. Innerhalb Myanmars allerdings wird viel geflogen, um die Reiseetappen zu verkürzen. Vor Ort sollten Sie unbedingt als alternatives Fortbewegungsmittel auch eine Fahrt mit den Trishaws Rad-Taxen machen, was ein authentisches Erlebnis darstellt. Die beste Reisezeit für eine etwa zweiwöchige Reise liegt innerhalb der europäischen Herbst- und Wintermonate zwischen Oktober und Februar.