Giganten Ecuadors: Cotopaxi & Chimborazo

8-tägige Privatreise zum höchsten Berg Ecuadors
Privatreise

Reisebeschreibung

Der Höhepunkt dieser 8tägigen Bergsteigertour ist die Bezwingung des höchsten Berges Ecuadors – der Chimborazo (6.310 m). Durch seine Lage in der Nähe des Äquators ist der Gipfel gleichzeitig die Stelle, die am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt ist. Auch für Sie als erfahrenen Bergsteiger stellt die Besteigung zweifellos eine interessante Herausforderung dar. Während des sehr langen, technisch anspruchsvollen Aufstiegs stoβen Sie an Ihre körperlichen Grenzen. Neben einer guten Akklimatisierung sind vor allem auch eine ausgezeichnete Ausdauer und Stehvermögen von Nöten, um nach neun bis zwölf Stunden den Höhenunterschied von 1.300 Metern von der Whymper-Hütte bis zum Gipfel bewältigen zu können. Fordern Sie sich selbst heraus und gehören Sie zu den erlesenen Bergsteigern, die auf den gewaltigen Gletschern des Chimborazo ihre Spuren hinterlassen haben. Durchbrechen Sie die 6.000 m Grenze und stehen Sie an dem Punkt, welcher am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt ist.

Reisehöhepunkte

  • Der Gipfel des Iliniza Norte
  • Der atemberaubender Nationalpark Cotopaxi  
  • Die Gipfelbesteigung des Vulkans Cotopaxi
  • Das Erklimmen des gigantischen Chimborazo

Preise & Leistungen

Alle unsere Reisen verstehen sich als Vorschläge und können individuell ausgearbeitet sowie nach Ihren Wünschen zusammengestellt werden. Aktueller Preis auf Anfrage.

 

Enthaltene Leistungen

  • Alle Transfers
  • Übernachtungen im DZ in den genannten oder vergleichbaren komfortablen Unterkünften (in Refugien in Mehrbettzimmern)
  • Mahlzeiten laut Reiseverlauf
  • qualifizierter Bergführer (1 Führer für 2 Teilnehmer – i.d.R. Englisch-/Spanischsprechend)
  • Erste-Hilfe-Versorgung
  • Nationalparkgebühren
  • Für das Klettern: Bergschuhe, Eispickel, Steigeisen, Sicherheitsgurt, Seil.
  • TerraVista-Infopaket
  • Reisepreissicherungsschein

Wunschleistungen

  • inneramerikanische Flüge
  • Internationale Flüge
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Reiseversicherung (wir empfehlen eine Reisekostenrücktrittsversicherung Vollschutz und eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport unseres Partners der Elvia/Allianz-Gruppe)
  • Extra Mahlzeiten und Getränke

Hinweise

  • Vorraussetzung für Trekkingtouren und Bergbesteigungen sind generell ein guter Gesundheitszustand, gute physische Kondition und Fitness. Während der gesamten Tour bewegen Sie sich mindestens auf 3.100 m ü.N. Insbesondere die Bergbesteigungen des Cotopaxi und Chimborazo setzen eine starke Kondition voraus, Sie werden bis zu 10-12h am Tag unterwegs sein und bewegen sich die meiste Zeit über 5.000m ü.N. Neben der physischen Kondition sind ist Bergsteigererfahrung (sichere Steigeisentechnik, Kletter- und Eiserfahrung) notwendig. Während die Besteigung des Cotopaxi insbesondere eine hohe Anforderung an die Kondition stellt, kommt bei der Besteigung des Chimborazo eine erhöhte technische Komponente hinzu, so müssen Abschnitte mit Eis- bzw. Felsklettern überwunden werden.

Reiseverlauf im Detail

  • 1. Tag Pasochoa
  • Der Pasochoa ist ein Berg südlich von Quito im ecuadorianischen Andenhochwald. Um dorthin zu gelangen, fahren Sie entlang der "Avenida de los Volcanos" nach Süden und können unterwegs das Andenpanorama und die umliegenden Vulkane bewundern. Der Zugang zum Wanderweg liegt auf einer Höhe von 2.700 Meter, von dort aus führt Sie Ihre Exkursion durch einen Zedernwald, bevor Sie die weiten Hochebenen der Anden betreten. Auf Höhen bis über 3.500 Metern entdecken Sie Orchideen und Bromelien, mit etwas Glück sogar majestätische Kondore auf ihrem Flug über die Berggrate. Wahrscheinlicher ist es allerdings, dass Sie in der Luft stehende Kolibris bei der Nahrungsaufnahme und einige der 120 ansässigen Vogelarten erspähen.  (-/M/A)

  • 2. Tag Iliniza Norte
  • Die heutige Wanderung führt Sie auf den Gipfel des Iliniza Norte, der einst mit seinem eisbedeckten Schwesterngipfel Iliniza Sur verbunden war. Im Laufe der Zeit trennten sich beide voneinander, ein fast zwei Kilometer breiter Spalt macht die Abgrenzung deutlich. Eine schmale, holprige Straße führt Sie hinauf zu der Grasfläche "El Virgen", von hier aus beginnen Sie Ihre Tour. Sie wandern vorbei an verschiedenen Gewächsen, der begraste Boden wechselt sich mit feinem Sand und spitzen Steinen ab, manchmal weiden hier Kuhherden ohne sich von den Wanderern aus der Ruhe bringen zu lassen. Nach etwa 2-3 Stunden erreichen Sie das Refugium "Nuevos Horizontes" auf 4.675 Meter Höhe. Nach einer Erholungspause und wenn Ihre körperliche Fitness es zulässt, besteigen Sie nun in etwa drei Stunden den nördlichen Gipfel. Die letzten Meter gehen über lockeres Felsgestein und werden Ihre Trittsicherheit herausfordern. Vom Gipfel aus können Sie bei gutem Wetter eine einmalige Aussicht auf die schneebedeckte Spitze des Cotopaxi genießen. (F/M/A)

  • 3. Tag Kraterlagune Quilotoa
  • Kraterlagune QuilotoaDie Kraterlagune Quilotoa befindet sich tief in den ecuadorianischen Anden, doch die Rundfahrt lohnt sich. Der Weg führt Sie durch kleine, andine Dörfer mit bunten Häuserfassaden und schiefen Häusern aus Stein. Auf den einsamen Hängen grasen Schafherden und Lamas, ab und an kreuzen kleine Viehherden Ihren Weg bevor Sie Quilotoa erreichen. Eingebettet in einen alten Vulkankrater liegt die Lagune am Boden eines steilen Kraters. Keine Bewegung kräuselt die Oberfläche des Sees und die Wolken spiegeln sich im blau-grünen Ton des Wassers. Sie können auch den Weg über den Kraterrand über 400 Höhenmeter in die Tiefe wagen, um das Kraterinnere zu erkunden. Manchmal zieht Nebel auf, sodass kaum zu sagen ist, wo die Lagunenoberfläche endet und der Himmel beginnt. Der Kaltwassersee zählt nicht ohne Grund zu den schönsten Lagunen der Anden. Auch der Rückweg besticht durch die weiten Ebenen, die karge Landschaft und die wenigen Siedlungen. (F/M/A)

  • 4. Tag Cotopaxi Nationalpark – Schutzhütte
  • Sie verlassen Ihre Unterkunft und fahren zum Cotopaxi Nationalpark und beginnen Ihre heutige Erlebnisreise im Interpretationszentrum des Nationalparks. Dort werden Sie mit den vulkanischen Aktivitäten und den Besonderheiten des Paramo-Hochlands vertraut gemacht. Anschließend geht es hinauf in den Park, eine staubige Straße führt Sie über das Hochland, links und rechts des Weges finden sich große Fels- und Lavabrocken, Zeugen der letzten Vulkanausbrüche Mitte des 19. Jahrhunderts. Auf 4.600 Meter Höhe beginnen Sie Ihre Wanderung zum Jose-Rivas-Refugium, für die 200 Höhenmeter werden Sie ungefähr 1 Stunde einplanen. Atmen Sie tief ein, schließen Sie für einen Moment die Augen und genießen Sie diesen Augenblick. Wenn die Witterungsbedingungen es zulassen, wandern Sie nach dem Mittagessen bis zu den Gletschern. Sie merken wie die Luft kühler und dünner wird und der Wind stärker weht, spätestens wenn Sie den kalten Schnee berühren wird Ihnen bewusst, auf was für einer Höhe Sie sich befinden. Nach dem Abstieg zurück zur Schutzhütte stärken Sie sich beim Abendessen für den nächsten Tag und gehen früh schlafen. (F/M/A)

  • 5. Tag Gipfelbesteigung Cotopaxi – Baños
  • Die Besteigung des Cotopaxi beginnt in der Nacht. Je nach Kondition machen Sie sich kurz nach Mitternacht oder am frühen Morgen auf den Weg zum Gipfel. Diese frühe Morgenstunde ist notwendig, um den An- und Abstieg im trittfesten Schnee anzugehen, bevor die Äquatorsonne den eisigen Weg in einen rutschigen Pfad verwandelt. In etwa 6 bis 7 Stunden erreichen Sie den Gipfel und bei gutem Wetter genießen Sie einen atemberaubenden Ausblick auf die Vulkanlandschaft der Anden. Nicht viele Menschen können von sich behaupten, einen aktiven Vulkan bestiegen (oder es zumindest versucht) zu haben - herzlichen Glückwunsch!
    Nach Ihrem Abstieg, überqueren Sie die Andenkordilleren in östlicher Richtung. Vor dem aktiven Vulkan Tungurahua breitet sich ein grünes, von Wasserfällen gesäumtes Tal aus, in dessen Mitte die charmante Stadt Baños liegt. In Ihrem Hotel haben Sie nach dem anstrengenden Aufstieg Zeit zu entspannen. (F/-/-)

  • 6. Tag Ruhetag Baños
  • Das kleine Städtchen Baños ist bekannt für die heilige Jungfrau, die bereits einige Wunder wirkte und seine heilenden Thermalquellen. Nutzen Sie den Tag, um sich zu erholen. Sollten Sie sich schon wieder fit fühlen und unternehmungsfreudig sein, können Sie bei einem Stadtrundgang die Kathedrale und den Marktplatz mit den bunten Verkaufsständen besichtigen (optional). Außerdem können Sie dabei zusehen, wie Melcocha hergestellt wird, eine typische Spezialität dieser Region. Die klebrige Süßigkeit wird mehrmals durch die Luft geschleudert und wie ein Gummiband langgezogen, bevor es zerteilt und in kleine Tütchen verpackt wird. (F/-/-)

  • 7. Tag Chimborazo – Schutzhütte
  • Sie verlassen Baños am Morgen und fahren zurück in das Andenhochland vorbei an typischen Andenstädten und einzigartigen Landschaften. Sie folgen der windigen Straße hinauf zu den Hängen des Chimborazo. Nachdem Sie den Carihuayrazo (5.020 m) hinter sich gelassen haben, durchqueren Sie das weite Hochland hin zum niedriger gelegenen Refugium (Refugio Hermanos Carrel) auf 4.800 m Höhe. Nach ca. 45 minütiger Wanderung erreichen Sie das zweite Refugium (Refugio Whymper) in 5.000 m Höhe, wo Sie die Nacht verbringen werden. Wenn das Wetter mitspielt, haben Sie die Möglichkeit eine kurze Wanderung zur Akklimatisierung zu machen. Nach dem Abendessen gehen Sie früh schlafen. (F/M/A)

  • 8. Tag Gipfelbesteigung Chimborazo – Quito
  • Der mit 6.310 Metern höchste Berg Ecuadors hält einen weiteren Rekord bereit: Aufgrund seiner Lage in unmittelbarer Nähe des Äquators ist der Chimborazo dem Himmel so nah wie kein anderer Gipfel der Welt, denn er ist am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt. Vielleicht war das schon den Inkas bewusst, die den Berg regelmäßig mit Opfergaben ehrten. Ihr Weg führt Sie über einen Gletscher und steile Schneesättel, der technisch anspruchsvolle Berg lässt sich je nach Kondition und klimatischen Bedingungen in acht bis neun Stunden bezwingen. Wenn darüber hinaus das Wetter mitspielt, werden Sie nicht nur die Gipfel der ecuadorianischen Anden bestaunen, sondern auch das Blau des Pazifischen Ozeans im Westen und das Tiefgrün des Amazonas Regenwaldes im Osten. Erschöpft werden Sie voller Stolz einige Erinnerungsfotos machen bevor Sie den Rückweg zum Refugium antreten. Nach etwa vier bis fünf Stunden erwartet Sie Ihr Transportfahrzeug, welches Sie nach einem aufregenden Tag entlang der "Avenida de los Volcanos" nach Quito zurück bringt. (F/-/-)