Akklimatisierung und Bergbesteigung in Cotopaxi

5-tägiger Reisebaustein ab Pasochoa bis Quito
Reisebaustein

Reisebeschreibung

Erklimmen Sie den Bilderbuchvulkan Cotopaxi. Seine fast perfekte Kegelform ist sein Erkennungszeichen und hat ihn weltberühmt gemacht. Der zweithöchste Berg Ecuadors erhebt sich majestätisch auf der Ostkordillere der Anden und ist einer der höchsten aktiven Vulkane der Erde. Wenn Sie ein ambitionierter Bergsteiger sind, ist ein Gipfelsieg am Cotopaxi Pflicht. Technisch ist er zwar keine große Herausforderung, aber eine gute Kondition ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Besteigung. Vom Gipfel aus erschließt sich Ihnen ein spektakulärer Blick über die weite Andenlandschaft und bei guter Sicht bewundern Sie alle Schneeberge Ecuadors. Außerdem werfen Sie einen Blick in den riesigen Krater, aus dem immer noch Schwefeldämpfe strömen. Welch immense Naturgewalten müssen gewirkt haben, um eine solche Naturschönheit zu erschaffen!

Reisehöhepunkte

  • Die Besteigung des Gipfels Iliniza Norte
  • Die wunderschöne Kraterlagune Quilotoa
  • Der atemberaubende Nationalpark Cotopaxi
  • Die Gipfelbesteigung des Cotapaxi

Preise & Leistungen

Aktueller Preis auf Anfrage.

Enthaltene Leistungen

  • Alle aufgeführten Transfers
  • Übernachtungen im DZ in den genannten oder vergleichbaren komfortablen Unterkünften (in Refugien in Mehrbettzimmern)
  • Mahlzeiten laut Reiseverlauf
  • qualifizierter Bergführer (1 Führer für 2 Teilnehmer – i.d.R. Englisch-/Spanischsprechend)
  • Erste-Hilfe-Versorgung
  • Nationalparkgebühren
  • Für das Klettern: Bergschuhe, Eispickel, Steigeisen, Sicherheitsgurt und Seil
  • TerraVista-Infopaket
  • Reisepreissicherungsschein

Wunschleistungen

  • Internationale Flüge
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Reiseversicherung (wir empfehlen eine Reisekostenrücktrittsversicherung Vollschutz und eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport unseres Partners der Elvia/Allianz-Gruppe)
  • Extra Mahlzeiten und Getränke

Hinweise

Voraussetzung für Trekkingtouren und Bergbesteigungen sind generell ein guter Gesundheitszustand, gute physische Kondition und Fitness. Während der gesamten Tour bewegen Sie sich mindestens auf 3.100 m ü.N. Insbesondere die Bergbesteigungen des Cotopaxi setzen eine starke Kondition voraus, Sie werden bis zu 10-12h am Tag unterwegs sein und bewegen sich die meiste Zeit über 5.000m ü.N. Neben der physischen Kondition ist Bergsteigererfahrung (sichere Steigeisentechnik, Kletter- und Eiserfahrung) notwendig.

Reiseverlauf im Detail

  • 1. Tag Pasochoa
  • Der Pasochoa ist ein Berg südlich von Quito im ecuadorianischen Andenhochwald. Um dorthin zu gelangen, fahren Sie entlang der "Avenida de los Volcanos" nach Süden und können unterwegs das Andenpanorama und die umliegenden Vulkane bewundern. Der Zugang zum Wanderweg liegt auf einer Höhe von 2.700 Meter, von dort aus führt Sie Ihre Exkursion durch einen Zedernwald, bevor Sie die weiten Hochebenen der Anden betreten. Auf Höhen bis über 3.500 Metern entdecken Sie Orchideen und Bromelien, mit etwas Glück sogar majestätische Kondore auf ihrem Flug über die Berggrate. Wahrscheinlicher ist es allerdings, dass Sie in der Luft stehende Kolibris bei der Nahrungsaufnahme und einige der 120 ansässigen Vogelarten erspähen. (-/M/A)

  • 2. Tag Iliniza Norte
  • Die heutige Wanderung führt Sie auf den Gipfel des Iliniza Norte, der einst mit seinem eisbedeckten Schwesterngipfel Iliniza Sur verbunden war. Im Laufe der Zeit trennten sich beide voneinander, ein fast zwei Kilometer breiter Spalt macht die Abgrenzung deutlich. Eine schmale, holprige Straße führt Sie hinauf zu der Grasfläche "El Virgen", von hier aus beginnen Sie Ihre Tour. Sie wandern vorbei an verschiedenen Gewächsen, der begraste Boden wechselt sich mit feinem Sand und spitzen Steinen ab, manchmal weiden hier Kuhherden ohne sich von den Wanderern aus der Ruhe bringen zu lassen. Nach etwa 2-3 Stunden erreichen Sie das Refugium "Nuevos Horizontes" auf 4.675 Meter Höhe. Nach einer Erholungspause und wenn Ihre körperliche Fitness es zulässt, besteigen Sie nun in etwa drei Stunden den nördlichen Gipfel. Die letzten Meter gehen über lockeres Felsgestein und werden Ihre Trittsicherheit herausfordern. Vom Gipfel aus können Sie bei gutem Wetter eine einmalige Aussicht auf die schneebedeckte Spitze des Cotopaxi genießen. (F/M/A)

  • 3. Tag Kraterlagune Quilotoa
  • Die Kraterlagune Quilotoa befindet sich tief in den ecuadorianischen Anden, doch die Rundfahrt lohnt sich. Der Weg führt Sie durch kleine, andine Dörfer mit bunten Häuserfassaden und schiefen Häusern aus Stein. Auf den einsamen Hängen grasen Schafherden und Lamas, ab und an kreuzen kleine Viehherden Ihren Weg bevor Sie Quilotoa erreichen. Eingebettet in einen alten Vulkankrater liegt die Lagune am Boden eines steilen Kraters. Keine Bewegung kräuselt die Oberfläche des Sees und die Wolken spiegeln sich im blau-grünen Ton des Wassers. Sie können auch den Weg über den Kraterrand über 400 Höhenmeter in die Tiefe wagen, um das Kraterinnere zu erkunden. Manchmal zieht Nebel auf, sodass kaum zu sagen ist, wo die Lagunenoberfläche endet und der Himmel beginnt. Der Kaltwassersee zählt nicht ohne Grund zu den schönsten Lagunen der Anden. Auch der Rückweg besticht durch die weiten Ebenen, die karge Landschaft und die wenigen Siedlungen. (F/M/A)  

  • 4. Tag Cotopaxi Nationalpark – Schutzhütte
  • Sie verlassen Ihre Unterkunft und fahren zum Cotopaxi Nationalpark und beginnen Ihre heutige Erlebnisreise im Interpretationszentrum des Nationalparks. Dort werden Sie mit den vulkanischen Aktivitäten und den Besonderheiten des Paramo-Hochlands vertraut gemacht. Anschließend geht es  hinauf in den Park, eine staubige Straße führt Sie über das Hochland, links und rechts des Weges finden sich große Fels- und Lavabrocken, Zeugen der letzten Vulkanausbrüche Mitte des 19. Jahrhunderts. Auf 4.600 Meter Höhe beginnen Sie Ihre Wanderung zum Jose-Rivas-Refugium, für die 200 Höhenmeter werden Sie ungefähr eine Stunde einplanen. Atmen Sie tief ein, schließen Sie für einen Moment die Augen und genießen Sie diesen Augenblick. Wenn die Witterungsbedingungen es zulassen, wandern Sie nach dem Mittagessen bis zu den Gletschern. Sie merken wie die Luft kühler und dünner wird und der Wind stärker weht, spätestens wenn Sie den kalten Schnee berühren, wird Ihnen bewusst, auf was für einer Höhe Sie sich befinden. Nach dem Abstieg zurück zur Schutzhütte stärken Sie sich beim Abendessen für den nächsten Tag und gehen früh schlafen. (F/M/A)

  • 5. Tag Gipfelbesteigung Cotopaxi – Quito
  • Die Besteigung des Cotopaxi beginnt in der Nacht. Je nach Kondition machen Sie sich kurz nach Mitternacht oder am frühen Morgen auf den Weg zum Gipfel. Diese frühe Morgenstunde ist notwendig, um den An- und Abstieg im trittfesten Schnee anzugehen, bevor die Äquatorsonne den eisigen Weg in einen rutschigen Pfad verwandelt. In etwa 6 bis 7 Stunden erreichen Sie den Gipfel und bei gutem Wetter genießen Sie einen atemberaubenden Ausblick auf die Vulkanlandschaft der Anden. Nicht viele Menschen können von sich behaupten, einen aktiven Vulkan bestiegen (oder es zumindest versucht) zu haben - herzlichen Glückwunsch! (F/-/-)