Chile - der vielfältige Norden

30-tägige Reise durch die außergewöhnliche Natur Chiles ab / bis Santiago
Selbstfahrerreise

Reisebeschreibung

Diese Chile Reise auf eigene Faust führt Sie durch den einzigartigen Norden des Landes nach in die Atacama-Region. Ihre Rundreise beginnt in Santiago und führt über das farbenfrohe und auf einer Vielzahl von Hügeln errichtete Küstenstädtchen Valparaiso nach La Serena. Von dort aus geht es weiter über Bahia Inglesa nach Antofagasta, der Wüstenstadt am Pazifik. Sie erreichen schließlich einen Höhepunkt Ihrer Reise, das kleine Dorf San Pedro de Atacama mitten in der trockensten Wüste der Welt. Die Zeit dort sollte genutzt werden, um Ausflüge zum Valle de la Luna oder den Geysiren von El Tatio zu unternehmen – diese Naturschauspiele der Extraklasse haben schon viele Chile-Reisende begeistert. Weiter führt diese Reise aus der Wüste an die Küste in die quirligen und sehr modernen Städte Iquique und Arica mit langen Sandstränden, die zum Baden einladen. Über die kleinen Dörfer Putre und Codpa und nach einem kurzen weiteren Abstecher in Antofagasta gelangen Sie zurück nach Santiago, der doch recht europäisch angehauchten Hauptstadt Chiles.

Reisehöhepunkte

  • Die bunte Hafenstadt Valparaíso
  • Ausflüge in der trockensten Wüste der Welt
  • Strandaufenthalte an der Pazifikküste
  • Das tierreiche Altplano
  • Die grüne Weinregion
  • Chiles beeindruckende Hauptstadt Santiago

Preise & Leistungen

Preis pro Person im Doppelzimmer (DZ): ab 4.358,- Euro 

Enthaltene Leistungen

  • Übernachtung mit Frühstück (Vor 07:00 Uhr morgens werden keine vollständigen Frühstücksmahlzeiten serviert, worüber die Kunden informiert werden müssen, wenn Flugzeiten oder Ausflüge eine solch frühe Abfahrt vom Hotel erfordern. Es erfolgt keine Preisreduzierung seitens der Hotels). Die Verfügbarkeit der genannten Hotels kann erst zum Zeitpunkt der Reservierung definitiv bestätigt werden. Bei Nicht-Verfügbarkeit muss ggf. eine andere Hotelkategorie reserviert werden, die Zusatzkosten verursachen kann. In diesem Fall wird der Kunden umgehend informiert.
  • Private Transfers in Santiago ohne lokalen deutschsprachigen Reiseleiter
  • Mahlzeiten laut Programm
  • Mietwagen Nissan X-Trail o. ä. Modell
  • Vollkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung gegen Schäden am Mietwagen und am beschädigten Fahrzeug
  • Unbegrenzte Kilometer
  • Rückführgebühren
  • Koffergelder am Flughafen und Hotel in Santiago
  • Mehrwertsteuer & Tourismussteuer
  • TerraVista-Infopaket
  • Reisepreissicherungsschein

Wunschleistungen

  • Interkontinentalflüge und Inlandsflüge
  • Flughafensteuern und Sicherheitsgebühren sowie evtl. Ausreisesteuer
  • Benzin
  • Evtl. Feiertagszuschläge
  • Zusatzversicherung gegen Diebstahl und Insassenversicherung für den Mietwagen in Chile
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Weitere Wunschausflüge vor Ort
  • Reiseversicherung (wir empfehlen eine Reisekostenrücktrittsversicherung Vollschutz und eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport unseres Partners der Elvia/Allianz-Gruppe)
  • Extra Mahlzeiten und Getränke
  • obligatorische Krankenversicherung

Reiseverlauf im Detail

  • 1. Tag Ankunft in Chile – Fahrt nach Valparaíso
  • Nach der Ankunft am Flughafen in Santiago führt Sie ein Transfer ohne Reiseleiter zum Büro Ihres Mietwagenanbieters. Dort nehmen Sie Ihren Mietwagen in Empfang und fahren am ersten Tag Ihrer Mietwagenrundreise durch den vielfältigen Norden Chiles nach Valparaíso. Die Fahrtdauer beträgt ca. 2,5 Stunden. Den Nachmittag können Sie nutzen, um sich zu akklimatisieren.

    Unterkunft: Hotel Diego de Almagro Valparaiso (-/-/-)

  • 2. Tag - 3. Tag Farbenfrohes Valparaíso
  • Diese beiden Tage stehen Ihnen in Valparaíso zur freien Verfügung. Valparaíso gilt als kulturelle Hauptstadt Chiles und befindet sich an der nördlichen Küste Mittelchiles. Als Hafenstadt hat Sie Ihren ganz besonderen Charme – sie lebt am Wasser, zieht sich am schmalen Uferstreifen entlang und dann die steil aufragenden Hügel hinauf, so dass der Hafen von überall sichtbar ist. Der Charakter mit den kunterbunten Häusern gilt als weltberühmt und die Aussicht von den Hügeln ist spektakulär. Der historische Stadtkern mit seiner Architektur aus der Kolonialzeit wurde 2003 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

    Unterkunft wie am Vortag. (F/-/-)

  • 4. Tag La Serena – Elquital – Vicuña
  • La Serena liegt ca. 400 km nördlich von Santiago an einer weiten Bucht am Pazifischen Ozean. Mit ihren kilometerlangen Stränden und dem schönen historischen Zentrum ist diese Stadt ein idealer Ausgangspunkt für entspannende Tage am Strand und für Ausflüge in das nahe gelegene Elquital. Das fruchtbare, sattgrüne Elquital wird von den ockerbraunen Berghängen der halbwüstenartigen Umgebung eingerahmt: Papayas, Feigen, Chirimoyas, Aprikosen, Pfirsiche und vor allem Trauben wachsen hier. Die kleine Ortschaft Vicuña ist Heimat der Literaturnobelpreisträgerin Gabriela Mistral. Am Ende des Tales liegt Pisco Elqui – der Ort, der seinen Namen dem berühmten Schnaps Pisco verdankt. Über allem leuchtet der strahlend blaue Himmel mit seinen atemberaubenden Sternennächten, die man hier so gut wie in kaum einem anderen Teil der Welt beobachten kann.

    Unterkunft wie am Vortag. (F/-/-)

  • 5. Tag - 6. Tag Bahia Inglesa
  • Sie fahren von La Serena nach Bahía Inglesa in der nördlichen Atacama Region (ca. 400 km). Die Englische Bucht ist ein sehr sehenswerter Urlaubsort, der neben vielen Stränden auch Übernachtungsmöglichkeiten sowie Restaurants und eine gute Infrastruktur bietet. Sie finden hier pure Sandstrände, aber auch skurril geformte Felsen vor. Aufgrund der Lage und Infrastruktur von Bahia Inglesa haben viele Chilenen ein kleines Ferienapartment, um hier ihren Urlaub zu verbringen. Die Tage in Bahia Inglesa stehen Ihnen zur freien Verfügung. Genießen Sie die Annehmlichkeiten Ihres Hotels oder die Sonne und das Meer am langen weißen Sandstrand.

    Unterkunft: Hotel Rocas de Bahia (F/-/-)

  • 7. Tag Richtung Antofagasta
  • Sie brechen am heutigen Tag früh auf und fahren von Bahia Inglesa aus gemütlich nach Antofagasta (ca. 500 km), wo Sie die nächste Nacht verbringen. Die Hafenstadt (300 000 Einwohner) entstand erst Ende des 19. Jahrhunderts. mit dem Salpeterboom. Sie liegt beengt auf dem schmalen Küstenstreifen zwischen Pazifik und Wüste. Der Hafen ist der größte zwischen Callao (Lima) und Valparaíso; über ihn werden die Erze aus Bolivien und Nordchile verschifft. Antofagasta hat nicht besonders viel zu bieten, eignet sich aber als Ausgangspunkt für Touren in die Atacama-Wüste, vor allem zu den Geisterstädten der aufgelassenen Salpeterminen. Antofagastas Wahrzeichen, das Felsentor La Portada, ragt 15 km nördlich des Zentrums aus dem Pazifik. Bei der Portada gibt es auch einige schöne Strände; das Baden ist hier aber nicht ungefährlich.

    Unterkunft: Hotel Radisson Antofagasta (F/-/-)

  • 8. Tag - 10. Tag Nach San Pedro – Ausflüge in der Atacama Wüste
  • Sie fahren heute von Antofagasta nach San Pedro De Atacama (ca. 310 km) und haben die Möglichkeit unterwegs den Bahnhof Baquedano die Geisterstadt Chacabuco zu besuchen.
    Exkursion Bahnhof Baquedano und Geisterstadt Chacabuco: Ihre Exkursion beginnt am Pier von Antofagasta bevor Sie am Meer entlang in Richtung Süden fahren. Bald verlassen Sie die Küste und fahren zwischen Sonne und Wind in das Hochland hinauf. Nach etwa einer Stunde erreichen Sie das kleine Dorf Baquedano, ein lebendiges Zeugnis der Nitrat-Ära. Der verlassene Bahnhof und die alten Waggons zeugen von der Bedeutung die das nun verschlafene Nest einst hatte. Nach einem Rundgang durch den Ort fahren Sie mit dem Bus über das Hochland nach Chacabuco. Heute eine Geisterstadt war Chacabuco Ende des 19. Jahrhunderts ein blühendes Zentrum der Nitrat-Industrie. Sie werden das Theater, den Hauptplatz und die Gästehäuser besuchen.
    In San Pedro de Atacama stehen Ihnen zwei Tage zur freien Verfügung, um die abwechslungsreiche Umgebung einmal auf eigene Faust zu erkunden. San Pedro, ein kleines Oasenstädtchen inmitten der Atacama Wüste gelegen, ist mit einer ganzen Reihe von Attraktionen in seiner Umgebung gesegnet: Von den Geysiren von El Tatio bis zum Mondtal, von der uralten Festungsanlage Pucará de Quitor bis zu den Thermalquellen von Puritama gibt es hier viele landschaftliche und archäologische Höhepunkte, die seit Jahrzehnten Reisende nach San Pedro ziehen. Glücklicherweise scheint sich dieser Ort mit seinen beschaulichen, sandigen Straßen und den niedrigen Adobehäusern nicht zu verändern, das Dorf erscheint fast unbeeinflusst von dem nicht abreißenden Strom ausländischer Touristen die hierherkommen, um die unvergleichliche Atacamawüste kennen zu lernen. Es werden verschiedene Ausflüge in der Atacama Wüste angeboten, an denen Sie teilnehmen können.
    Valle de la Luna: Mit der Abenddämmerung haben Sie die Möglichkeit sich auf einen Abstecher in das Mondtal, Valle de la Luna zu begeben, um den Sonnenuntergang in dieser bizarren, mondähnlichen Landschaft mit ihren leuchtenden Farben zu genießen. Seltsame Felsformationen und der Licancabur Vulkan im Hintergrund machen diesen Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis. Nach Sonnenuntergang kehren Sie zurück nach San Pedro und übernachten dort.
    Lagunas Miscanti y Miñiques: Die Lagunen liegen in der Reserva Nacional Los Flamingos am Fuße der Berge nach denen Sie benannt sind. Der Cerro Miscanti und der Cerro Miñiques sind über 5.600 Meter hoch. Das Wasser der Lagunen ist tiefblau wie der Himmel, auf den Gipfeln liegt ein leichter Hauch von Schnee und am Rande der Lagunen glitzert es ebenfalls weiß – Salzkristalle, die sich ablagern. Mit etwas Glück sehen Sie Lamas und Flamingos.
    Pucará de Quitor: Die Festung von Quitor, die heute nur noch al Ruine erhalten ist, wurde von den Inka erbaut. Im Jahr 1540 eroberte Francisco de Aguirre mit dreißig Soldaten nach blutigem Kampf die Burg. Von der Festung aus, die sich die Bergflanke hinaufzieht, hat man einen herrlichen Blick über San Pedro und den Salar.
    Aldea de Tulor: Die Aldea de Tulor ist die historische Ausgrabungsstätte einer Siedlung aus der Zeit zwischen 800 v.Chr. und 500 n.Chr. Damit ist Tulor die älteste Siedlung der Region. Auf einem Rundweg können die Ausgrabungen besichtigt werden. Rekonstruierte Bauten illustrieren den Originalzustand und die Bauweise zu jener Zeit.
    Termas de Puritama: Die Thermalbäder von Puritama liegen mitten in der Wüste und wurden lange Zeit nur von Einheimischen genutzt. Vor einigen Jahren wurden sie aufwändig ausgebaut und stellen heute ein beliebtes Ziel für Touristen in San Pedro dar. Das Thermalwasser erreicht eine Temperatur von 25-30 Grad und wirkt sich positiv auf rheumatische Beschwerden und Muskelschmerzen aus.
    Ganztagesexkursion zu den Geysiren von El Tatio und nach Machuca mit englischsprachigem Reiseleiter: Wer die Geysire von El Tatio in Aktion erleben möchte, muss früh aufstehen, denn wenn die Morgensonne die nächtlichen Eishauben über den in mehr als 4300 m Höhe gelegenen heißen Quellen schmilzt, steigen die Fontänen bis zu 10 Meter hoch. Das Licht der aufgehenden Sonne, das die zischenden Fontänen der Geysire streift und in vielen Farben leuchten lässt, bildet dann einen starken Kontrast zu den aufsteigenden Dampfsäulen und den umliegenden Gipfeln. Nach diesem Naturschauspiel können Sie ein Frühstück genießen bevor Sie entlang der beeindruckenden Andenkette nach Machuca fahren. Das kleine Schäferdorf mit seinen Lehmziegeln und den Strohdächern hat einen ganz besonderen Charme. Die Exkursion startet in den sehr frühen Morgenstunden in San Pedro de Atacama, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Geysirfeld zu sein. Nachmittags Rückfahrt nach San Pedro de Atacama.

    Unterkunft: Hotel La Casa de Don Tomas (F/-/-)

  • 11. Tag Regenbogental – Calama – Iquique
  • Sie fahren von San Pedro über Calama nach Iquique (ca. 560 km). Auf dem Weg nach Calama machen Sie einen Abstecher ins Regenbogental. Das Regenbogental begeistert durch bizarre Felsformationen, die durch den scharfen Wüstenwind geschliffen wurden. Sie leuchten in verschiedenen Farben, von tiefrot über weiß bis smaragdgrün. Ein faszinierendes Erlebnis! Von dort aus fahren Sie weiter nach Iquique. Iquique ist eine recht junge Stadt, die während des Salpeterbooms zwischen 1880 und 1920 ausgebaut wurde. Mit dem Niedergang der Salpeterindustrie konzentrierte man sich auf die Fischerei. Im Jahr 1935 wurde die erste Fischmehlfabrik eröffnet. Im Jahr 1975 wurde der Hafen als zollfreie Zone anerkannt, was der gesamten Stadt zu einem Aufschwung verhalf. Heute ist Iquique eine lebhafte, moderne Stadt und der weltweit größte Exporthafen für Fischmehl. Zahlreiche Strände in der Umgebung laden im Sommer Gäste und Einheimische zum Baden ein.

    Unterkunft: Hotel Spark (F/-/-)

  • 12. Tag Playa Cavancha
  • Genießen Sie an diesem freien Tag die Sonne und das Meer am wunderschönen Playa Cavancha von Iquique oder besichtigen Sie die Geisterstadt Humberstone.
    Geisterstadt Humberstone: Die Salpetermine Humberstone war ab 1862 fast 100 Jahre in Betrieb. In dieser Zeit entstand um die Industrieanlagen eine Kleinstadt mit Wohnungen, Geschäften und Freizeiteinrichtungen für die Beschäftigten. Im Jahr 1960 wurde die Mine endgültig geschlossen und die Siedlung wurde zur Geisterstadt. Teile der Anlage wurden dem Verfall überlassen, wogegen das Theater beispielsweise für touristische Zwecke restauriert wurde.

    Unterkunft wie am Vortag. (F/-/-)

  • 13. Tag Nach Arica
  • Sie verabschieden sich von Iquique und brechen auf in Richtung Norden nach Arica (ca. 310 km). Arica liegt am Pazifik, hat ca. 185.000 Einwohner und wird auch die „Stadt des ewigen Frühlings“ genannt. Sehenswert ist der „Morro“, das Wahrzeichen Aricas. Der „Morro“ ist ein 130 Meter hoher Sandsteinfels, der an der Küste aufragt und im Salpeterkrieg gegen Peru von den Chilenen erstürmt wurde. Von seiner Aussichtsplattform aus kann man ganz Arica, die Küste mit den langen Stränden, sowie das grüne Tal Lluta sehen. Weitere Attraktionen sind das historische Zollgebäude und die Kirche San Marcos, die beide von Gustave Eiffel entworfen wurde, sowie der lokale Kunsthandwerkermarkt.

    Unterkunft: Hotel Diego de Almagro Arica (F/-/-)

  • 14. Tag Reserva Nacional Las Vicuñas
  • Den heutigen Tag können Sie nutzen, um den wunderschönen, nahe gelegenen Nationalpark zu besuchen. Der Naturpark Las Vicuñas schließt sich südlich an den Parque Nacional Lauca an, den Sie zuvor durchfahren. Er wurde zum Schutz der Vicuñas, einer heimischen Kamelart gegründet. Anfang der 70er Jahre war das Tier fast aus der Region verschwunden. Nachdem der Naturpark eingerichtet wurde, stieg ihre Zahl wieder bis auf rund 17.000 Tiere an. Anders als das artverwandte Lama, kann das Vicuña nicht als Nutztier gehalten werden. Auf dem Weg durch den Park können Sie viele Herden beider Arten beobachten. (F/-/-)

    Unterkunft: Hotel Diego de Almagro Arica

  • 15. Tag Putre
  • Sie fahren heute weiter nach Putre (ca. 125 km). Putre ist ein Dorf mit etwa 2000 Einwohnern auf einer Höhe von 3.500 Metern über dem Meeresspiegel. Es eignet sich hervorragend für die Akklimatisierung in der Höhe vor dem Besuch des Lauca-Nationalparks. Die Ursprünge des Dorfs lassen sich bis in präkolumbische Zeiten zurückverfolgen. Es stellte lange Zeit einen wichtigen Stützpunkt auf der Handelsroute nach Potosì dar. Heute lebt das Dorf von der Landwirtschaft, vor allem vom Anbau von Oregano und Alfalfa.

    Unterkunft: Hotel Q´antati (F/-/-)

  • 16. Tag Abwechslungsreiches Altiplano – Salar de Surire
  • Dieser Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Erkunden Sie heute die einzigartige Landschaft des Altiplano mit seiner reichen Tier- und Pflanzenwelt: Guanakos, Vicuñas, Alpakas, Flamingos und viele andere Vogelarten, sowie Pumas, Füchse, Stinktiere und Gürteltiere sind nur einige von ihnen. In Parinacota, empfohlenes ersten Ziel, gruppieren sich kleine Häuser malerisch um das 300jährige Adobekirchlein mit seinem freskengeschmückten Innenraum. Von Parinacota aus führt die Fahrt weiter zum in 4.500 m Höhe gelegenen Chungará See, dessen smaragdgrüne Fläche wie ein Spiegel erscheint, in dessen smaragdgrüner Fläche sich der 6.400m hohe schneebedeckte Vulkan Parinacota wunderschön spiegelt. Der Chungará See ist einer der höchstgelegenen Seen der Welt und der Lauca Nationalpark sicherlich einer der spektakulärsten in Chile. Oder unternehmen Sie einen Ausflug zu den faszinierenden Salzseen der Umgebung.
    Salar de Surire: Die Straße ist gewöhnlich in gutem Zustand, erkundigen Sie sich doch auf jeden Fall ob die gesamte Strecke befahrbar ist, bevor Sie aufbrechen. Da Sie den gesamten Tag unterwegs sein werden, sollten Sie ausreichend Wasser und Verpflegung mitnehmen. Der Salar de Surire ist ein 175.000 Hektar großer Salzsee, der auf einer Höhe von 4.250 Metern liegt. Die Umgebung erscheint absolut lebensfeindlich und doch nisten hier verschiedene Flamingo Arten, die man morgens und abends besonders gut beobachten kann. Obwohl der Salar in einem Naturschutzgebiet liegt, wird hier in großen Mengen Borax abgebaut.

    Unterkunft wie am Vortag. (F/-/-)

  • 17. Tag Codpa – Geoglifos de Ofragia
  • Sie fahren wieder in Richtung Süden nach Codpa (ca. 160 km). Das Dorf Codpa liegt auf etwa 2.000 Metern Höhe im fruchtbaren Tal des Río Vítor. Hier werden Avocados, Pfirsiche, Zitrusfrüchte und Trauben angebaut. Das bekannteste Produkt ist der Vino Pintatani, ein kräftiger Wein, der vor allem in der Region getrunken wird. Die Ursprünge Codpas lassen sich bis in prähistorische Zeiten zurückverfolgen. Besuchen Sie die Geoglifos de Ofragia. In Ofragia können Sie etwa 60 Felsblöcke mit Steinzeichnungen aus den Jahren 1000 bis 1500 n. Chr. bestaunen. Sie wurden von Bauern und Jägern angefertigt, die in der Region lebten und ihre Erzeugnisse auch in andere Täler verkauften.

    Unterkunft: Codpa Valley Lodge (F/-/-)

  • 18. Tag - 19. Tag Rückkehr nach Antofagasta
  • Den heutigen Tag nutzen Sie um aus der Wüstenregion gemütlich nach Antofagasta zurück zu kehren (ca. 700 km). Die Tage in Antofagasta stehen Ihnen zur freien Verfügung, um die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust zu erkunden oder sich zu entspannen. Die Plaza Colón ist der zentrale Platz in Antofagasta. Er ist von vielen Palmen umgeben. In seiner näheren Umgebung könnt ihr einige schöne Bauwerke bewundern. Besonders auffällig ist dabei der Uhrturm. Für diesen hat eindeutig der Londoner Big Ben Modell gestanden, denn er sieht wirklich wie eine Miniaturausgabe seines englischen Vorbilds aus. Sehenswert sind auch der Musikpavillon, das Theater und die alte Kathedrale. Und natürlich kann man sich auf dem Platz auch einfach mit einem kühlen Getränk niederlasse und etwas ausruhen. Im Barrio Histórico, der Altstadt um die Plaza Colón und den Hafen, sind alte Verwaltungsgebäude und windschiefe Magazine aus der Salpeterzeit zu bewundern. Dazu kommen die Kathedrale von 1917, das alte Zollhaus (Aduana, 1866) und das interessante Regionalmuseum. Die Playa Huascar ist die Partymeile von Antofagasta. Sie liegt etwa 15 Autominuten außerhalb der Innenstadt. Hier findet ihr Discos und Kneipen dicht gedrängt nebeneinander. Der Trubel hält sich in Grenzen. Die Musikauswahl in den Kneipen und Discos ähnelt sich stark, fast überall gibt es hauptsächlich Latino-Popp und Latino-Rock. Die Eintrittspreise liegen in fast allen Discos etwa bei 10 Dollar, die Getränkepreise variieren teilweise deutlich.

    Unterkunft: Hotel Radisson Antofagasta (F/-/-)

  • 20. Tag - 21. Tag Richtung Copiapó - Tierra Amarilla
  • Sie verabschieden sich von Antofagasta und fahren weiter in den Süden bis nach Copiapó, wo Ihnen die Tage zur freien Verfügung stehen (ca. 575 km). Copiapó ist eine Stadt im Kleinen Norden Chiles in der Región de Atacama direkt an der Panamericana. Die Stadt liegt etwa 800 km nördlich von Santiago im Copiapó-Tal, das durch den Río Copiapó gebildet wird und für seinen Weinanbau bekannt ist. Die Umgebung liegt in der Wüste Atacama und ist regenarm. Die Ufernähe des Tals ist hingegen relativ fruchtbar und daher wirkt die Stadt recht grün. Copiapó gilt außerdem als Zentrum des Bergbaus. Die Kupfer-und Eisen-Minen liegen südlich der Stadt bei Tierra Amarilla.

    Unterkunft: Hotel Diego de Almagro Copiapó (F/-/-)

  • 22. Tag - 24. Tag Nach La Serena – Strandaufenthalt
  • Sie brechen auf nach La Serena (ca.340 km), wo Sie sich die nächsten Tage ausgiebig an den langen Sandstränden erholen können. La Serena, die beliebte Touristenstadt mit ca. 150.000 Einwohnern an der Autobahn Panamericana versprüht einen besonderen Charme durch den denkmalgeschützten Kolonialstil seiner Altstadt. Die Lage direkt am Pazifik mit weißen Stränden zum Baden, rund 500km nördlich von Santiago, und der der Eingang zum schönen Valle del Elquí locken zahlreiche Gäste von nah und fern in die Gegend. Bei La Serena fängt allmählich die chilenische Wüste an und die Stadt präsentiert sich als Oase in der trockenen Umgebung.

    Unterkunft: Hotel Francisco de Aguirre La Serena (F/-/-)

  • 25. Tag - 26. Tag Casablanca Tal oder Concón
  • Das Casablanca Tal liegt zwischen Santiago und Valparaíso und ist von beiden Städten leicht zu erreichen oder kann als Zwischenstopp auf dem Weg nach Santiago besucht werden. Dieses Gebiet ist vor allem für seine Weißweine bekannt. Das Casablanca Tal ist in Küstennähe gelegen, mit Abhängen nicht mehr als 400 m über dem Meeresspiegel. Das warme Klima des Gebiets wird vom Seewind beeinflusst. Die Böden sind lehmig und reich an Mineralien – ideale Voraussetzungen für den Anbau von weißen Trauben. Mit einem Anteil von fast 75 Prozent dominiert die Rebsorte Chardonnay. Danach folgen Sauvignon Blanc, Pinot Noir und Merlot. Vereinzelt wird in dem Casablanca-Tal mit einer Anbaufläche von 4.000 Hektar sogar Riesling angebaut. Einige der Weingüter haben Restaurants und bieten sich für einen Stopp zum Mittagessen an.

    Unterkunft: Hotel Casablanca (F/-/-)


    Oder:
    Concón ist eine chilenische Küstenstadt und die selbsternannte gastronomische Hauptstadt des südamerikanischen Anden-Staates. Entlang der Küste befinden sich mehrere Strände mit unterschiedlichsten Restaurants, von denen die meisten klassische chilenische Gerichte, vor allem Fisch und Meeresfrüchte, servieren. Der nördlichste Strand, Playa La Boca, mündet in ein Naturschutzgebiet. In der Stadt selbst gibt es mehrere Parks.

    Unterkunft: Hotel Boutique Casadoca (F/-/-)

  • 27. Tag - 29. Tag Rückkehr nach Santiago – Stadtbesichtigung
  • Den heutigen Tag nutzen Sie, um nach Santiago de Chile zurück zu fahren (ca. 475 km), wo Ihnen die nächsten beiden Tage zur freien Verfügung stehen, um die Hauptstadt Chiles auf eigene Faust zu erkunden. Santiago de Chile verbindet die Eigenschaften einer modernen Metropole eines aufstrebenden Landes mit denen einer geschichtsträchtigen Stadt aus der Kolonialzeit. Während einer privaten Stadtrundfahrt besuchen Sie sowohl den historischen Kern, als auch die moderne Seite Santiagos. Im Stadtzentrum sehen Sie den Präsidentenpalast, ehemals die nationale Münzprägeanstalt und daher „La Moneda“ genannt, den historischen Hauptplatz oder „Plaza de Armas" mit der Kathedrale und dem schönen alten Postamt; den „Palacio de la Real Audiencia", der heute das Nationale Historische Museum beherbergt und die „Casa Colonial", die historische Residenz des Gouverneurs während der Kolonialzeit. Vorbei am „Cerro San Cristóbal“, einem Hügel mitten in der Stadt, von dessen Gipfel aus eine Marienstatue die Stadt überblickt, geht es in die modernen Geschäftsviertel Santiagos. Die Stadtteile Providencia und Las Condes sind geprägt von gläsernen Bürotürmen, angesagten Restaurants und Geschäften, die zum Bummeln einladen. In den schattigen Alleen und auf den großzügigen Boulevards mit europäischem Flair könnte man fast vergessen, dass man in Lateinamerika ist – ein interessanter Gegensatz zum Stadtzentrum das Sie zuvor kennen gelernt haben.

    Unterkunft: Hotel Providencia  (F/-/-)

  • 30. Tag Mietwagenabgabe am Flughafen – Abflug
  • Sie geben heute Ihren Mietwagen am Flughafen in Santiago ab bevor Sie für Ihren Rückflug einchecken. (F/-/-)