Eindrucksvolles südliches Afrika

14-tägige Selbstfahrer-Reise ab Windhoek bis Kapstadt
Selbstfahrerreise

Reisebeschreibung

Diese Kombireise von Windhoek bis nach Kapstadt führt Sie entlang vieler der beeindruckendsten Seiten Namibias und Südafrikas. Durch die unendlichen Weiten der Kalahari-Wüste fahren Sie zunächst zum zweitgrößten Canyon der Welt am Fischfluss. Nachdem Sie die Umgebung des Oranje-Grenzflusses erkundet haben, geht die Reise weiter durch wunderschöne Wildblumenfelder des nördlichen Südafrikas. Anschließend besuchen Sie die Kalksandsteinformationen der Cederberge. Den krönenden Abschluss findet Ihre Reise in der Mutterstadt Kapstadt, wo Sie das Kap der guten Hoffnung, das Stadtzentrum und die umliegenden Berge erkunden.

Reisehöhepunkte

 

  • deutsches Provinzgefühl in Windhoek
  • Tierbeobachtungen in der Kalahari-Wüste
  • der gewaltige Fish River Canyon
  • beeindruckende Köcherbäume in Keetmanshoop
  • Wildblumenvielfalt im Namaqualand
  • Teeregion Cederberge
  • berühmtes Kap der guten Hoffnung
  • die schönste Stadt der Welt – Kapstadt

Preise & Leistungen

Termine:

Ganzjährig zum Wunschtermin buchbar.

Preise:

Reisepreis pro Person im DZ: ab 1.865,- Euro

Einzelzimmerzuschlag: ab 495,- Euro

Preis- und Leistungsänderungen abhängig vom Reisezeitraum und vorbehaltlich Verfügbarkeiten

 

Reiseverlauf im Detail

  • 1. Tag Ankunft in Windhoek
  • Nachdem Sie am Internationalen Flughafen Windhoeks angekommen sind, nehmen Sie Ihren Mietwagen in Empfang und Ihre Reise durch das südliche Afrika beginnt. Die Stadt liegt etwas vom Flughafen entfernt auf einer Höhe von 1.700 Metern und so fahren Sie durch eine schöne hügelige Landschaft. Windhoek ist die kleinste Hauptstadt Afrikas, stark geprägt von der deutschen Kolonialzeit. Ihre erste Unterkunft liegt zwischen Klein-Windhoek und Windhoek-Eros, einem Stadtteil benannt nach dem nahegelegenen Erosgebirge. Sie können sich erst einmal im Hotelzimmer von der Anreise erholen, bevor Sie zu einem kleinen Stadtbummel aufbrechen. Schauen Sie sich die koloniale Architektur und Sehenswürdigkeiten wie die Christuskirche an. Abends können Sie in eines der gemütlichen Restaurants einkehren und auf die bevorstehenden zwei Wochen anstoßen.

    Elegant Gästehaus
    Distanz: ca. 50 Kilometer

  • 2. Tag Leuchtende Kalahari-Wüste
  • Von Windhoek fahren Sie heute weiter in südlicher Richtung in die Kalahari-Wüste. Südlich von Rehoboth überqueren Sie den Wendekreis des Steinbocks.
    Die Kalahari-Wüste erstreckt sich mit ihren tiefrot leuchtenden Dünen über eine Fläche von über einer Million Quadratkilometern in den Ländern Südafrika, Botswana und Namibia. Damit ist sie das größte Sandgebiet der Welt, wenngleich die Bezeichnung ,,Wüste‘‘ eigentlich nicht ganz korrekt ist, da hier auch Dünen- und Wüstenpflanzen sowie Akazienbäume wachsen. Die Pflanzen befestigen die Sanddünen, sodass diese nicht wandern wie etwa die Namib-Dünen im Süden Namibias. Zu der namibischen Kalahari gehört das gleichnamige Sandveld, ein Wildreservat, das auf fast 4.000 Quadratkilometern unter absolutem Naturschutz steht. Das Gebiet ist nicht umzäunt und gibt den hier lebenden Tieren die Möglichkeit, entlang ihrer Routen frei zu migrieren. Halten Sie unbedingt Ausschau nach Springböcken, Straußen, Oryxantilopen und Stachelschweinen. (F/-/-)

    Kalahari Anib Lodge
    Distanz: ca. 420 Kilometer

  • 3. Tag Spielplatz der Riesen und Köcherbaumwald
  • Heute fahren Sie in Richtung des zweitgrößten Canyons der Welt, dem Fish River Canyon. Dabei kommen Sie am Spielplatz der Riesen vorbei. Diese 5 Kilometer breite Ansammlung von bizarren Gesteinsformationen können Sie zu Fuß erkunden – der Rundweg dauert etwa 45 Minuten. Am Rande können Sie schon einige Köcherbäume ausmachen. Diese geben Ihnen einen Vorgeschmack auf den nächsten Halt: Unterwegs passieren Sie Keetmanshoop, wo Sie den Köcherbaumwald besuchen können. Die Buschmänner haben den Bäumen diesen Namen verliehen, da sie ihre Zweige aushöhlten und als Pfeile (Köcher) für die Jagd verwendeten. Die unter extremen Bedingungen beständigen Sukkulenten gelten als eines der Wahrzeichen Namibias. Am Abend kommen Sie in Ihrer Unterkunft nahe des Canyons an. (F/-/-)

    Canyon Village

    Distanz: ca. 550 Kilometer

  • 4. Tag Fish River Canyon
  • Heute haben Sie Zeit, ausgiebig den Fish River Canyon zu erkunden. Insgesamt ist er 161 Kilometer lang, bis zu 27 Kilometer breit und bis zu 549 Meter tief. Von Seeheim im Norden zieht er sich bis nach Ai-Ais im Süden. Etwa 30 Kilometer südlich von der B4, über die Sie fahren, stürzt der Fischfluss über zwei Wasserfälle in die Tiefe und markiert den Beginn des Canyons. Da der Fluss im Zentrum Namibias erheblich für die Bildung eines Stausees angezapft wird, kommt hier unten bei Weitem kein reißender Strom mehr an. Blickt man die Schlucht vom Hauptaussichtspunkt hinab, ist es kaum vorstellbar, dass der langsam fließende Fischfluss vor 500 Millionen Jahren die Kraft hatte, das Gestein so eindrucksvoll zu formen. Sie können die Schlucht auch von anderen Punkten aus betrachten. Weiter rechts geht eine Spur zu einem weiteren Aussichtspunkt ab, von dem ein Weg in den Canyon führt. Aber Vorsicht: Ohne einen Guide hinabzusteigen ist gefährlich und streng verboten. Wenn Sie den Weg vom Hauptaussichtspunkt etwas zurückfahren, gelangen Sie über eine Abzweigung nach rechts an weitere Aussichtsstellen, die man keinesfalls verpassen sollte. (F/-/-)

    Canyon Village

  • 5. Tag Heisse Quellen in Ai-Ais
  • Nach dem Frühstück fahren Sie weiter in Richtung Süden und können auf dem Weg die heißen Quellen in Ai-Ais besuchen. Die Quellen wurden laut Überlieferung im Jahre 1850 von einem Schafhirten wiederentdeckt, der sein verlorengegangenes Vieh suchen wollte. ,,Ai-Ais‘‘ bedeutet sehr heiß und der Name ist Programm, denn das Wasser erreicht eine Temperatur von über 60 Grad. Sie können Wanderungen entlang des Flussbettes unternehmen oder direkt das Thermalbad besuchen, welches von den Quellen gespeist wird. Hier gibt es einen Innen- und Außenbereich und im sulfat-, chlorid- und fluoridreichen Wasser lässt es sich herrlich entspannen. Nicht nur für Rheumakranke ist das Bad sehr gesund. Am Nachmittag fahren Sie weiter zu Ihrer nächsten Unterkunft, die direkt am Grenzfluss zu Südafrika liegt. (F/-/-)

    Norotshama Lodge
    Distanz: ca. 120 Kilometer

  • 6. Tag Oranje-Fluss
  • Sie erwachen heute an der Grenze zu Südafrika direkt am Oranje-Fluss. Das Gebiet ist landschaftlich sehr eindrucksvoll. Mit 1.860 Kilometern Länge ist der Oranje der längste Fluss Südafrikas. Als Fremdlingsfluss bekommt er in den trockenen Gebieten kein Zufluss mehr und wird nur aus weit entfernten, feuchten Gebieten gespeist. Aufgrund seiner niedrigen Temperatur leben keine Krokodile im Fluss, sodass er sich bestens zum Baden eignet. Die vielen kleinen Wasserfälle, Felsen und Stromschnellen machen es Schiffen schwer, sorgen aber für ein bezauberndes Bild. Das umliegende Gebiet des Stroms ist für Touristen bisher wenig erschlossen, was dem Ökosystem zugutekommt. Zum Schutz dieses ökologisch hochsensiblen Gebietes wurde das Naturreservat Aussenkehr eingerichtet. Hindurch führt eine 45 Kilometer lange Strecke namens Canyon Route, die von 4x4-Fahrzeugen befahren werden kann und dem Fahrer eine spektakuläre Landschaft bietet. Mit Fotostopps sollte man sich auf mindestens zwei Stunden Fahrzeit einstellen, denn die Schluchten, die die Strecke umringen, sind etwas sehr Besonderes. Alternativ können Sie den Tag natürlich auch zur Entspannung unter Palmen am Pool nutzen. (F/-/-)

    Norotshama Lodge

  • 7. Tag Blühendes Namaqualand
  • Heute geht Ihre Reise weiter nach Südafrika. Über die Grenze fahren Sie in Richtung Namaqualand, einem vor allem im südafrikanischen Frühling reizvollen Gebiet. In diesen Regenmonaten offenbaren sich links und rechts der N7 endlos scheinende, farbenfrohe Wildblumenmeere. Eine der verbreitetsten Arten ist die orangefarbene Kapmargerite (Namaqua Daisy), aber auch afrikanische Gänseblümchen wachsen hier und strahlen in Gelb und Ocker. Die weiteren Arten Laugenblumen, Bärenohren und Bärenkamillen sehen fast noch schöner aus, als ihre Namen klingen. Dank der vom Atlantik herüberziehenden Feuchte schaffen es die Pflänzchen, lange Trockenperioden im Boden zu überstehen. Und da Sie von Norden nach Süden fahren, werden Sie von den Blumen angestrahlt, da diese sich zur Sonne neigen. Sie können auch einen Umweg über Richtersveld fahren. Diese Bergwüste erstreckt sich von der namibischen Grenze bis hin zur Asphaltstraße nach Port Nolloth und bis zur N7. In dieser Region finden sich unzählige Sukkulenten, die anders als die namibischen Köcherbäume nicht größer als 50 Zentimeter werden. Eindrucksvoll sind besonders die Gegensätze zwischen grün-bunten Blumenwiesen und der kargen Berglandschaft. In einem Reservat wohnen noch einige Namas, die hier das alleinige Weiderecht haben. Ihre Unterkunft für die nächsten beiden Tage liegt am südlichen Rand Springboks, einer Kleinstadt umgeben von hohen Granitfelsen. Einst tranken hier große Springbockherden an einer Quelle, welche dem Ort den Namen gaben. (F/-/-)

    Daisy Country Lodge

    Distanz: ca. 180 Kilometer

  • 8. Tag Springbok und Geogap-Naturreservat
  • Den heutigen Tag können Sie nutzen, um Wanderungen oder eine Mountainbiketour im nahegelegenen Geogap-Naturreservat zu unternehmen. Das 150 Quadratkilometer große Gebiet liegt etwa 15 Kilometer außerhalb von Springbok und ist ein Muss für jeden Pflanzenliebhaber. Während der Blumenblütezeit von Ende Juli bis Anfang Oktober gedeihen hier alle im Namaqualand vorkommenden Sukkulenten. Sie können in dieser Zeit das extra errichtete ,,Flower Information Office‘‘ besuchen, um mehr zu den Standorten der verschiedenen Arten zu erfahren. (F/-/-)


    Daisy Country Lodge

  • 9. Tag - 10. Tag Cederberge
  • Sie fahren weiter in südlicher Richtung zu den Cederbergen. Das Gebirge ist etwa 100 Kilometer lang mit Erhebungen von bis zu 2.000 Metern. Die verwitterten Sandsteinformationen, die vor allem in der leuchtenden Abendsonne malerisch daherkommen, sind besonders reizvoll. In dieser Region lassen sich wunderschöne Wanderungen unternehmen. Die Cederberg Wilderness Area umfasst fast das ganze Gebiet und wurde in den 70ern zum Naturschutzareal erklärt. Ihre Unterkunft liegt in Clanwilliam, einer der ältesten Städte Südafrikas. Die Stadt liegt in einem warmen und feuchten Tal mit sehr fruchtbaren Böden. Hier wächst unter anderem der bekannte Rooibos, der von hier aus in alle Welt exportiert wird. Die dazugehörige Rooibos Tea Company ist für eine Teeprobe in jedem Fall einen Besuch wert. Wenn Sie eine Teefarm besichtigen möchten, sollten Sie zur Farm ,,Elandsberg‘‘ fahren und sich anschauen, wie der Tee angebaut, geerntet und fermentiert wird. Weitere Erzeugnisse aus dem Cederbergtal sind eine Vielzahl an subtropischen Früchten, Gemüse, Wein und Tabak. Der Clanwilliam-Stausee, der das Wasser des Oliphant Rivers aufnimmt, ist ein beliebtes Erholungszentrum und bietet Möglichkeiten zum Schwimmen, Bootfahren und Angeln.
    Für einen Tagesausflug können Sie auch in die Cederberge fahren. Durch die herrlichen Landschaften führen zahlreiche Wanderwege. Vielleicht kommen Sie an der ein oder anderen Felsmalerei vorbei, die belegt, dass hier einst die Urvölker San und Khoi lebten und jagten. Bisher wurden mehr als 2.500 solcher Malereien entdeckt, die von einer Zeit vor der europäischen Entdeckung zeugen. Wer möchte, bucht eine geführte Tour bei verschiedenen Projekten dazu, um mehr zum Leben und der Kultur der San zu erfahren. (F/-/-)


    Yellow Aloe Gästehaus

    Distanz: ca. 340 Kilometer

  • 11. Tag Pulsierendes Kapstadt
  • Heute geht es für Sie weiter zur ,,Mutter Südafrikas‘‘ nach Kapstadt. Eingerahmt von zwei Ozeanen, Bergen und Weingütern wird die Stadt völlig zu Recht als schönste Stadt der Welt bezeichnet. Um sich einen buchstäblichen ersten Überblick zu verschaffen, empfehlen wir je nach Wetterlage eine Fahrt mit der Seilbahn auf den 1.086 Meter hohen Tafelberg. Auf dem Gipfelplateau befindet sich ein Naturreservat, welches Sie bei einem Spaziergang erkunden können. Genießen Sie die Aussicht über die Stadt und die gesamte Kap-Halbinsel.
    Es stehen eine Vielzahl an Aktivitäten zur Verfügung, mit denen Sie die nächsten Tage verbringen können. Allen voran steht natürlich die Erkundung des Stadtzentrums. Zu Fuß entdecken Sie den botanischen Garten mit den Houses of Parliament und der South African National Art Gallery. Anschließend kommen Sie an den Green Market Square, an dem von Montag bis Samstag ein bunter Markt stattfindet. Stöbern Sie durch die afrikanischen Kunststücke und Souvenirs. Nach einem aufregenden Tag entspannen Sie in der gemütlichen Unterkunft. (F/-/-)

    Floreal House

    Distanz: ca. 250 Kilometer

     

  • 12. Tag Robben Island
  • Von der Waterfront aus können Sie eine Bootstour nach Robben Island unternehmen. Stündlich legen die Katamaran-Fähren am Nelson Mandela Gateway am Clock Tower ab und setzen zur ehemaligen Gefängnisinsel über. Der südafrikanische Widerstandskämpfer und spätere Präsident Nelson Mandela musste hier 18 von seinen insgesamt 27 Haftjahren verbringen. Trotz schwerer körperlicher Arbeit in der gleißenden Sonne hörte er selbst im Gefängnis nicht auf, sich für ein Ende der Apartheid und ein Stimmrecht für alle Bürger einzusetzen. Heute ist die Insel eine Gedenkstätte und ein Museum, durch das Führungen angeboten werden. Ein ehemaliger Gefangener führt Sie durch die Anlagen und zeigt Ihnen unter anderem die Zelle, in der Mandela saß. Auch den Kalksteinbruch, in dem die Häftlinge schufteten, können Sie nach einer kurzen Busfahrt besuchen. Schauen Sie sich schließlich noch einmal die Aussicht auf das gegenüberliegende Kapstadt und den Tafelberg an, bevor Sie am Nachmittag die Fähre zurück in die Stadt nehmen. (F/-/-)

    Floreal House

  • 13. Tag Kap der guten Hoffnung
  • Teil des Pflichtprogramms in Kapstadt ist selbstverständlich der Besuch des Cape of Good Hope Nature Reserve. Das Ende der Kaphalbinsel hat zwei Spitzen, deren Besuch sich lohnt. Ans Kap der guten Hoffnung, das früher den Seefahrern die Hoffnung auf eine baldige Ankunft zu Hause bescherte, gelangen Sie bequem mit dem Mietwagen. Von hier aus können Sie eine einstündige Wanderung zur Kapspitze unternehmen und sich über grandiose Aussichten freuen. Der etwas weiter südlich und höher gelegene Cape Point bietet ein wunderbares Panorama über die tosenden Wellen, die 250 Meter tiefer gegen das Gestein brausen. Auf dem Rückweg ins Stadtzentrum bietet sich ein Stopp in Simon’s Town an. Hier an der Ostküste des Kaps befindet sich der Boulders Beach, weltbekannt für die unzähligen hier lebenden Pinguine. An warmen Sommertagen baden in dieser geschützten Bucht Menschen und Pinguine gemeinsam. Zurück in der Stadt können Sie abschließend noch einmal in eines der schönen Restaurants einkehren, um die Erlebnisse der letzten Wochen bei einem lokalen Wein ausklingen zu lassen. (F/-/-)

    Floreal House

  • 14. Tag Abflug
  • Je nach Abflugzeit haben Sie noch Zeit, am Morgen die letzten Souvenirs zu erstehen. Am Internationalen Flughafen geben Sie schließlich Ihren Mietwagen ab und checken für Ihren Heimflug ein. (F/-/-)

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