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Die Regionen Namibias

Die Regionen Namibias

Unabhängig von den 14 administrativen Regionen, lassen sich 10 geografische Gebiete in Namibia unterscheiden. Diese 10 Regionen möchten wir Ihnen im folgenden Beitrag gerne kurz vorstellen, um Ihnen einen Überblick über das Land zu geben. Unsere Reiseexperten können jede Region in Ihrer Selbstfahrer-Reise einplanen oder finden für Sie die optimale Kleingruppenreisen. Melden Sie sich gerne bei unseren Namibia-Reiseexperten für Ihre individuelle Namibia-Reise.

1. Zentralnamibia

Diese Region Namibias bietet einige historische Plätze und eine faszinierende Natur. Insbesondere der Norden dieser Region eignet sich für Selbstfahrer, da ein Großteil der Straßen asphaltiert ist und regelmäßig Tank- und Raststellen bereitstehen. Von Windhoek zum Etosha Nationalpark durchqueren die meisten Selbstfahrer diese Region Namibias.

Nur 70km nördlich der Hauptstadt befindet sich die Kleinstadt Okahandja, welcher eine große, koloniale Geschichte beikommt. In der Nähe finden Sie „Groß Barmen“, an einem Damm des Trockenflusses Swakop. Die Hauptsehenswürdigkeit ist hier die heiße Mineralquelle sowie das Thermalbad. Einige weitere Höhepunkte Zentralnamibias sind die Felsmalereien in Erongo oder der Waterberg Plateau Nationalpark. Es handelt sich hierbei um ein 50km langes und 20km breites Tafelbergmassiv inmitten der Savanne, was aufgrund seines roten Steins und der grünen Pflanzen eine farbenprächtige Ansicht ist.

2. Windhoek

Im Zentrum des Landes finden Sie die Hauptstadt Namibias: Windhoek. Hier befindet sich der Hosea Kutako International Airport, an dem die meisten Reisenden ankommen und ihre aufregende Namibia-Reise beginnen. Bei unseren Namibia-Reisen planen wir Ihnen genügend Zeit zur Erkundung der Metropole ein. Einen Großteil der Sehenswürdigkeiten in Windhoek können Sie zu Fuß innerhalb eines halben Tages besuchen. Empfehlenswert ist es früh aufzubrechen, damit Sie die Mittagshitze vermeiden können. Nahe der Independence Avenue finden Sie die Post Street Mall, die zum kleinen Einkaufsbummel einlädt. Hier ist ebenfalls das Gibeon Meteorite National Monument, mit mehreren 500 Mio. Jahre alten Meteoriten aus der heutigen Kleinstadt Gibeon. Weiter südlich steht die alte Brauerei, in der früher das berühmte Windhoek Lager Bier produziert wurde und welche heute ein Café und ein Ort für Events ist. Weiter nördlich und östlich finden Sie weitere Sehenswürdigkeiten wie das Offiziershaus, die Christus-Kirche oder die Kaiserliche Realschule.

Kirche in Windhoek

3. Etosha Nationalpark

Nördlich von Zentralnamibia befindet sich der Etosha Nationalpark, das beliebte Reiseziel für alle Namibia-Reisenden. Es handelt sich hierbei um den ältesten sowie größten Nationalpark Afrikas und ist somit das perfekte Ziel für Tierliebhaber. Im Zentrum des Gebiets befindet sich die Salzpfanne, die Etosha Pfanne. Mit über 100 Säugetierarten – davon vier der „Big Five“ – und vielen weiteren Tierarten, haben Sie im Nationalpark beste Chancen auf optimale Tierbeobachtungen. Zu den sogenannten „Big Four“ zählen Löwen, Leoparden, Spitzmaulnashörner und Elefanten. Der Büffel, welcher die „Big Five“ vervollständigt, lebt nicht im Etosha-Nationalpark.

Zebras im Etosha Nationalpark

4. Der Norden

Im Norden Namibias erwartet Sie Kultur pur, denn die Städte und Regionen sind sehr traditionell und weisen eine spannende Geschichte auf. Im Dorf Olukonda steht beispielweise das älteste Gebäude Namibias. 1870 errichtete dies ein finnischer Missionar. Dieses renovierte Nakambale House ist heute ein Museum. Weiter nördlich erreichen Sie Oshakati, Ondangwa und Ongwediva, welche gemeinsam das Zentrum des Nordens bilden. Ongwediva beispielweise spielt eine große Rolle in der Bildung Namibias, denn hier wurden Colleges und Institute der Universität von Namibia errichtet. In Oshakati ist ein Besuch der Markthalle empfehlenswert, wo viele (auch kuriose) Güter angeboten werden.

Im Norden Namibias befinden sich ebenfalls die Wasserfälle von Ruacana und das Kavango Gebiert. Entlang des Okavango Flusses leben viele Menschen, meist in Rundhütten-Dörfern. Hier können Sie ebenfalls die Stadt Grootfontein erkunden, welche als das Tor zum Caprivi Streifen und dem Kavango Gebiet zählt. 20km entfernt haben Sie die Möglichkeit, den schwersten Meteoriten zu bestaunen. Dieser wiegt 60 Tonnen und wurde 1920 von einem namibischen Farmer gefunden.

Bewohner Namibias

5. Caprivi Streifen

Das schmale „Anhängsel“ Namibias fällt sofort beim Blick auf die Karte auf – das ist der Caprivi Streifen. Aufgrund häufiger Regenfälle ist dieses Gebiert sehr grün und vielfältig. Trotz der abwechslungsreichen Nationalparks, ist der Caprivi Streifen wenig besucht. Der Bwabwata Nationalpark beispielsweise hält die Popa Falls oder das Mahango Game Reserve für Sie bereit. Letzteres zählt zu den größten Vogelschutzgebieten des Landes und beheimatet über 400 Vogelarten. Angrenzend zum Caprivi Streifen befinden sich die Victoria Falls in Simbabwe und der Chobe Nationalpark in Botswana.

6. Der Nordwesten

Hier zeigt sich Namibia von seiner unverwechselbaren Seite: rote Wüsten, alte Felsmalereien und viel Tradition. Hier z.B. leben die Himba, die einst aus Angola stammen, noch sehr traditionell wie vor 300 Jahren. Im südlichen Damaraland, unweit der Tsisab-Schlucht, finden Sie die berühmten Felsmalereien, die ihrer Entdeckerin – der französischen Archäologin Henri Breuil – den Namen „White Lady“ verdanken. Zu einer großen Attraktion, in der Nähe von Khorixas, zählt Twyfelfontein. Auch hier befinden sich Felsbilder und Felsritzungen von ca. 4.000 vor Christus. Das Gebiet ist weiterhin von Sanddünen, dem Kaokoland und tollen Unterkünften geprägt.

Felsmalereien in Namibia

7. Skelettküste

Der Osten der Skelettküste ist geprägt von der Wüste mit ihren enormen Dünen und der Westen hingegen durch den wilden Atlantik. Durch diese Extreme ist der Küstenstreifen sehr rau. Ein beliebter Küstenort ist Henties Bay, welcher eine deutsche Geschichte hat. 1886 kamen deutsche Schutztruppen hierher, um nach Diamanten zu suchen. Besonders an diesem Küstenort ist die Wüstenflora, welche Sie in dem Ort wiederfinden. Nur 53km nördlich befindet sich das Cape Cross Seal Reserve, wo eine Kolonie von bis zu 200.000 Seebären lebt. Am Cape Cross kommen auch Geschichtsinteressierte auf ihre Kosten: 1486 betrat der portugiesische Seefahrer Diego Cao als erster Namibias Küste. Diesen Ort markiert heute eine Nachbildung seines Originalkreuzes, das er damals errichtete. Die Wüste, die direkt am Meer grenzt, ist das Merkmal dieses Gebiets und macht es so besonders und sehenswert. Diesen Kontrast sollten Sie auf Ihrer Namibia-Reise nicht verpassen.

Cape Cross Namibia

8. Swakopmund und Walvis Bay

Die Stadt wird von einigen als „ein kleines Stück Deutschland“ bezeichnet. Die Hafenstadt ist historisch sehr geprägt und weist noch viele deutsche und koloniale Züge auf und Sie können hier vieles unternehmen. Besuchen Sie z.B. das Swakopmund Museum, das Marinedenkmal, die Kristall Galerie und das National Marine Aquarium. Die längste Brücke Namibias, über den Swakop, führt Sie nach Walvis Bay (dt. Walfisch Bucht). Dieser Ort sollte auf einer Namibia-Reise ebenfalls nicht fehlen. Hier können Sie viele Vögel beobachten und Ausflüge mit dem Boot unternehmen.

Swakopmund in Namibia

9. Namib-Naukluft-Nationalpark

Viele verbinden mit Namibia die Namib Wüste und ihre einmalige Landschaft. Die Wüste ist im Übrigen auch der Namensgeber für das Land. Die fast surreal wirkende Natur des Namib Desert Parks gilt als ein Muss für viele Namibia-Reisende. Hier finden Sie die höchsten Sanddünen mit Höhen bis zu 300m. Besonders beliebt bei Wanderern ist die sog. Düne 45. Bei dem Naukluftbergen handelt es sich um einen Gebirgszug, welches zwischen Maltahöhe und Solitaire erreichbar ist.

Wüste in Namibia

10. Der Süden

Der Süden des Landes ist geprägt von Trockenheit. Hier entstand der Fish River Canyon, welcher 160km lang, 26km breit und bis zu 550m tief ist. Ein Tagesausflug zum Canyon ist möglich, allerdings sehen viele Reisende den Canyon dann nicht im schönen Sonnenaufgang- oder Sonnenuntergangslicht, welchen den Canyon strahlen lassen. Wir planen Ihren daher gerne den Canyon in Ihrer Namibia-Reise ein.

Im Süden des Landes befindet sich auch das Speergebiet, das durch die diamantenreiche Region nach Lüderitz führt. Hier dürfen die Straßen und Wege nicht verlassen werden, da sich die Namibia Diamont Corporation die exklusiven Schürfrechte sichern konnte.

Fish River Canyon in Namibia

Alle Reisen nach Namibia finden Sie hier. Unsere Namibia-Experten beraten Sie gerne und stellen Ihnen Ihre optimale Reiseroute zusammen.

 

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